Chavo89 hat geschrieben:Aber der Typ ist doch inzwischen völlig hinüber. Das will sich doch niemand freiwillig antun, oder?
Körperlich ja; stimmlich nein. Da hat Tobias ganz recht.
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Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in Köln
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Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in Köln
Körperlich ja; stimmlich nein. Da hat Tobias ganz recht. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in Köln
Körperlich und charakterlich doch auch. Der mag wirklich noch sehr gut singen können, doch leider spricht er zwischendurch auch. Und dann stellt euch den Typen mal bitte auf ner riesigen MAIDEN-Bühne vor!
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnAuf ner MAIDEN-Bühne würde das nix werden, aber bei ner Clubshow funktioniert das echt gut. Charakterlich ist er halt fragwürdig, man muss eben mit seinem sehr schwarzen Humor und den ewigen "Spice Girls"-Anspielungen auf MAIDEN leben können
![]() Meine Sammlung:
https://www.musik-sammler.de/sammlung/leviathoskop/ Als Musiker: http://www.kingswinter-music.com
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnUnd damit, dass er wohl bis an sein Lebensende ein verbitterter Sack bleiben wird, der fast ausschließlich Songs von vor 35 Jahren zum Besten gibt.
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnNa da möchte ich wiedersprechen .... letztes Jahr bei der ARCH'ITECTS OF CHAOZ-Show gab es nur "Phantom Of The Opera" als Zugabe, ansonsten war das alles nur frisches oder Solo-Material. Und die "League Of Shadows" war sogar ein recht stattliches Album. Klar lebt er von dem Ruhm der damaligen Tage, aber er versucht zumindest auch was neues auf die Beine zu stellen. Die Rechnungen bezahlen aber sicher eher die Retro-MAIDEN-Shows.
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Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnIch bin vielleicht immer noch sehr angepisst von seinem Auftritt auf dem Rock Harz (2012?). Da wartet man bis tief in die Nacht (in meiner Erinnerung wars da mindestens 2 Uhr) und dann hangelt der sich völlig lustlos durch die ganzen alten Sachen und regt sich gleichzeitig ununterbrochen über die Miterschaffer dieser alten Sachen auf. Respektlos und griesgrämig. Das war eins der schlimmsten Konzerte, die ich erleben musste.
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnIch hab den Paule schon so und so erlebt. Genau so wie Marius ihn beschreibt, und auch schon so, wie Tobias ihn beschreibt. Dass er sich öfters mal als fragwürdiger und bisweilen auch verbitterter Charakter präsentiert, will ich nicht bestreiten, andererseits hat er genau dadurch auch schon manchmal einigen skurrilen Unterhaltungswert und Überraschungseffekt, wie eben auch eine ungemütliche Kante bewiesen, die eben einer durchgestylten Maiden-Show abgehen, und die man als altes vom Leben und von den eigenen Eskapaden gezeichnetes Rock'n'Roll-Schlachtross auch haben darf und haben soll. Da darf ein solcher Mensch auch mal für Respektlosigkeit, Bitterkeit, Sarkasmus, Zynismus und Boshaftigkeit stehen; er ist, was er ist, und er ist sich nicht zu fein, dazu zu stehen. Das ist mir wichtiger, als dass einer den Publikumsliebling oder gar Everyone's Darling mimt. Auch ein Blick in den Abgrund kann auf seine Weise ergreifend oder unterhaltend sein... aber vielleicht muss man Black Metal mögen, um das nachvollziehen zu können.
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Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnIch habe ihn noch nicht live gesehen. Das wäre sicher zwiespältig. Ich mag aus der Konserve die Maiden-Songs mit ihm sehr. Wie er sich gelegentlich aufführt, was man halt so mitbekommt, das klingt für mich aber halt doch wie auf dem halben Wege in Richtung GG ALLIN stecken geblieben.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnEs gibt ja die berühmte Story von der Show in Russland, wo ein mutmaßlich betrunkener russischer Fan während des DiAnno-Gigs mehrmals "Bruce Dickinson" brüllt. Paule regt das verständlicher Weise ein wenig auf und er fragt den Typen ganz direkt, was denn mit Bruce Dickinson sei. Der Typ dann "Singer of Iron Maiden!", Paule darauf, ja, er wisse, dass der Sänger von Iron Maiden sei, was das aber mit ihm und seinem Gig zu tun habe. Nichts Sinnvolles kommt zurück, der Typ stottert weiter um Bruce Dickinson und Iron Maiden herum, bis Paule ihn irgendwann rauswerfen lässt, und ihm mit auf den Weg gibt, dass er dann halt zu Iron Maiden gehen müssen, weil "I'm not Bruce Dickinson, I don't sing opera and I'm not gay." - Man kann sich da jetzt über Paule aufregen und ihm allerlei Dinge von Prolligkeit, über Beleidigung von Bruce Dickinson bis hin zur Opera- und Homophobie unterstellen, oder auch schlechte Behandlung zahlender Gäste, aber man kann auch einfach drüber schmunzeln, dass der Paule einem besoffenen Proll intensivst heimgeleuchtet hat, der nichts Besseres zu tun hatte, als ihn in SEINER Show vor SEINEM Publikum zu provozieren und blöd anzumachen. Ich neige eher zur letzteren Sichtweise, denn Paule kann auch so:
https://www.youtube.com/watch?v=VjNPcflCxxw Und hier das "Skandalvideo": https://www.youtube.com/watch?v=brBtb5ykIoI Man weiß natürlich nicht, ob das alles nur ein Missverständnis war, und der Zuschauer gar nicht provozieren wollte, sondern nur sein Anliegen nicht rüber bringen konnte, da schlecht in Englisch, aber was weiß man schon. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Konzertbericht zu Arch Enemy beim RheinRiot in KölnEigentlich könnte man hier einiges in den MAIDEN Thread verschieben
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