LORNA SHORE - Review

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LORNA SHORE - Review

Beitragvon mattes » Freitag 24. Januar 2020, 22:47

Uns hat ein Markus Bretz über Facebook folgendes geschrieben:

Hi,
kurzes Feedback zum Lora Shore - Immortal Review:

"Oh man, tue ich mich mit "Immortal" von LORNA SHORE schwer. Deathcore ist einfach nicht meins. Death Metal? Oh ja, immer gerne! Metalcore? Manchmal sehr gerne. Aber Deathcore? Puuh, das ist nicht meins. Aber dennoch versuche ich, fair mit LORNA SHORE umzugehen."

Meiner Meinung nach disqualifiziert sich der Rezensent hier bereits im Einleitungssatz. Es sollte sich doch lieber jeder auf die Genres konzentrieren, in denen er sich heimisch fühlt. So wird die eigentliche Leistung des Künstlers verzerrt dargestellt. Musik ist eben Geschmacksache und wenn das der Rezensent gleich am Anfang zu verstehen gibt, erübrigen sich alle weiteren Zeilen.
Nichts ist, wie es scheint.
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Re: LORNA SHORE - Review

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 27. Januar 2020, 15:07

Im Prinzip hat er da nen Punkt, durch unsere Reviewvergabe wird das ja auch normalerweise sichergestellt, wir bewerben uns ja auf Platten, die uns interessieren. Lorna Shore war aber halt eine SC-Platte und da muss halt irgendwer schreiben und im aktuellen Team haben wir, glaube ich, keine ausgewiesenen Deathcorefans. Aber klar, sowas in den ersten Satz zu schreiben, kann bei Fans des Genres negativ wirken, ist mir früher auch schon bei Reviews in anderen Magazinen negativ aufgefallen.
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Re: LORNA SHORE - Review

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 28. Januar 2020, 01:45

Aber deutlich besser ist, man gibt es von Anfang an zu, als man heuchelt Expertise. Da weiß der Leser dann eben, wo er dran ist. Richtig ist, dass unser Ziel an sich ist, dass Bands auch primär von Genregängern besprochen werden sollen. Keine Frage. Klappt auch meist, aber eben nicht immer. Vielleicht können wir da künftig, auch in Soundcheck-Themen noch mehr darauf achten, dass wir unter einander um Ablösung der Rezi bitten, wenn wir uns mit einem Thema gar nicht wohl fühlen.
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