Jede Farbe ist schön, Hauptsache sie ist schwarz.
Und deshalb liegt der angesagte Club „Blackland“ auch in „The Dark Side Of Berlin“, der ehemaligen Ost-Seite. Diese Aussage hat allerdings nichts mit irgendwelchen politischen Gesinnungen zu tun, sondern ist nur ein Anhaltspunkt über die geografische Lage und die bevorzugte Kleidung der Gäste und der Gastwirte. Seit dem 09. April betreiben „Freddy“ und „Pille“ mit Ihrer Tresencrew gemeinsam die Rock- und Heavy Metal - Kneipe in der Lilli-Henoch-Strasse 1, direkt an der Ecke Greifswalder Straße, am gleichnamigen Bahnhof.
Zu Ex „DDR“ Zeiten als Eisdiele sehr bekannt und beliebt, war das Geschäft nach der Wende durch die neue Konkurrenz stark rückläufig und führte letztendlich zur Schließung.
Ein Investor übernahm den Laden und richtete einen „Country-Schuppen“ ein, sehr gediegen mit viel Holz und urigem Ambiente, welches bis Heute noch die Gemütlichkeit des „Blackland“ ausmacht. In den letzten Jahren war dann in den Räumen eine Jugenddisco, die aber auch eher recht als schlecht lief.
Anfang 2010 bekamen dann „Freddy“ und „Pille“ ein Angebot zur Übernahme, und da der bisherige Mietvertrag des „Access“ auslief war es keine Frage, an neuer Stelle mit neuem Namen einen größeren Laden zu eröffnen. Biker- und Musikerfreundlich sollte es nach ihren Wünschen sein und am Besten auch für jeden eine Parkmöglichkeit bieten.
Alle diese Kriterien sind nun vollständig erfüllt worden!
Etwas erhöht mit gutem Ausblick an der Ecke einer Hauptstrasse gelegen und einem riesigen Parkplatz in der Lilli-Henoch-Strasse , lädt die große Sonnenterasse dazu ein, jeden Tag ab 16.00 Uhr den Feierabend bei einem oder mehreren Gläschen Bier zu genießen und zu guter Rockmusik abzuchillen, wie man das im „Neudeutsch“ so nett ausdrückt.
Sehr zivile Getränkepreise bieten auch den Gästen, bei denen der Euro nicht so locker sitzt, die Möglichkeit, etwas mehr zu trinken und sich nicht den ganzen Abend an einem Glas fest zu beißen. Im Schankraum haben Gäste auch mal die Gelegenheit in kleinen Nischen ein ruhiges Gespräch zu führen oder, um seinem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen, kann eine kleine Tanzfläche in der Mitte genutzt werden.
Der Schwerpunkt für die Zukunft soll auf „Life – Musik – Events“ gelegt werden, bei denen jeden Freitag und Samstag mal mehr oder weniger bekannte Bands auf der Bühne präsentiert werden. Da aufgrund der günstigen Lage der Örtlichkeit die zu berücksichtigenden Auflagen der hiesigen Lärmverordnung nicht überschritten werden, können die Musiker auch nach 22.00 Uhr kräftig in die Saiten hauen bzw. die DJ´s Platten nach Gästeansagen auflegen.
Alles ist vorhanden, von den Turntables bis zur Backline bleiben keine Wünsche offen und für die kommenden Wochen sind schon einige Rockbands am Start. Zu festen Institutionen sollen auch wieder größere Events werden wie das „Blackland Festival“ oder in der Vorweihnachtszeit das bereits bekannte „Fucking Christmas“, das in diesem Jahr zum 15. Mal stattfinden wird. Ein „Gibson- Bandcontest“ ist soeben in Vorbereitung und soll in regelmäßigen Abständen jeweils drei Bands pro Abend die Möglichkeit geben, sich zu profilieren, um dann am Ende als Gewinner einen „Gibson Promo-Vertrag“ abzugreifen.
Wenn das nichts ist!
Nebenbei sind natürlich jede Menge Aftershow- und Record-Release-Party´s vorgesehen, um den Gästen möglichst viel Abwechselung zu bieten.
In Zusammenarbeit mit „Roax Film“ und „Gibson“ als Sponsoren wird das „Blackland“ auch einige Top-Acts aus dem In- und Ausland einladen, um diesen Musikern die Atmosphäre eines gemütlichen Club Konzertes zu bieten.
Um den munteren Reigen zu eröffnen wird auf Wunsch eines Einzelnen demnächst seine Lieblingsband, die „Limited Booze Boys“ ein Gastspiel geben.
Zu Hause an Euren Pinwänden, oder wo auch sonst Ihr Eure wichtigen Dinge notiert, sollte also ab sofort an oberster Stelle das „Blackland“ stehen.
