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Crematory ist eine Gothic-Metal-Band aus Deutschland, die im Januar 1991 in Westhofen von Schlagzeuger Markus Jüllich und Gitarrist Lothar Först gegründet wurde.
Nach der Gründung schlossen sich Gerhard Stass (Sänger), Marc Zimmer (Bass) und Keyboarderin Katrin Goger, die zunächst nur Gastmusikerin war, der Band an. In dieser Besetzung entstand das erste, selbstbetitelte Demo, das recht erfolgreich war und sich laut Band weltweit 1500 Mal verkaufte. Der anfängliche Stil der Band war noch tief im Death Metal verwurzelt, jedoch fanden sich bereits auf dem ersten Demo viele Gothic-Metal-Stücke im Stile von Paradise Lost und Sentenced.
1993 enstand das Debütalbum Transmigration, welches auf Massacre Records erschien. Mehrere Gigs im Vorprogramm von My Dying Bride folgten.
Just Dreaming, der Nachfolger von 1994, enthält weitaus weniger Ausflüge in den Death Metal als sein Vorgänger und sorgte auch dafür, dass die Band bekannter wurde. Zwei Videos, eins zu In My Hands und eins zu Shadows of Mine, schafften es auf MTV in das reguläre Programm. Anschließend tourten sie mit Bands wie Atrocity und Tiamat
Illusions, das dritte Album, erschien 1995 und beschritt weiter den eingeschlagenen Weg. Zusammen mit The Gathering und Moonspell spielten sie anschließend auf den Out-of-the-Dark-Festivals.
Nach der Trennung von Massacre Records veröffentlichten Crematory in Eigenproduktion das Livealbum Live at the Out of the Dark Festival. Anschließend wurde mit Nuclear Blast eine neue Firma gefunden. Awake, das fünfte reguläre Album konnte zum zweiten Mal die deutschen Charts erreichen.
Die Alben Act Seven (1999) und Believe stellten den kommerziellen Höhepunkt für Crematory dar. Auf Grund diverser Probleme löste sich Crematory nach der Jubiläumstour 2001 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere überraschend auf.
In der Zwischenzeit kam die Band noch einmal zusammen um ein Lied für ein Metallica-Tribute-Album aufzunehmen.
Auf Intervention von Nuclear Blast begann man 2003 mit dem Schreiben für ein Comeback-Album. Das Album Revolution folgte dann im Mai 2004. Ein Livedokument namens Liverevolution (2005) in CD/DVD-Form gab die Comebackshow wieder.
Am 29. Januar 2010 hat Crematory das neue Studio-Album Infinity veröffentlicht.
Ihr Stil wurde oft mit den frühen Alben von Sentenced und Fear Factory verglichen. Mit dem Album Revolution experimentierte die Band vermehrt mit elektronischen Elementen, was sie zuvor nie in diesem Maße getan hatte. Das neue Album Pray wurde dem Stil früherer Stücke nachempfunden und enthält weniger elektronische Elemente.
Support: Unherz / Longed For Fusion
Einlass ab: 20:00 Uhr
Eintritt: 24,00 EUR (Abendkasse)
Vorverkauf: 19,00 EUR (exclusive Vorverkaufsgebühr)
