Secht - True Narcotic

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- 9. 6.2006
- Sublife/Twilight
- Primitiver Black Metal
- True Narcotic
Review
Review von Patrick Gödde
Musikalisch geht es so was von stumpf zu, dass es mir fast schon peinlich ist beim Hören die Fenster offen zu lassen. Wohlgemerkt: Mir sind meine Nachbarn in dieser Hinsicht doch eher komplett egal.
In absolut schwachem Sound mischen sich schlechte Riffs mit pseudo-schrecklichen Horrorsoundtrack-Parts, die so was von harmlos wirken, dass man den Herren SECHT bei aller Black-Metal-Engstirnigkeit geneigt ist, einen gewissen trockenen, nordischen Humor zu bescheinigen - oder vorzuwerfen, je nach Perspektive.
Auf der CD wird der geneigte Selbstverblöder gewarnt: Nebenwirkungen dieses Narkotikums seien Depression, Nekrophilie, Halluzinationen, Paranoia, Krämpfe, Schizophrenie, Mord, tierische Auswüchse, Vergewaltigung (!, super auch...), Misanthropie, Selbstmissbrauch, ekelhafter Schmerz und Selbstmord. Bei mir löst das Hören doch eher einen langen und herzlichen Lachanfall aus. Dass sich dabei auch noch ein Label findet, das diese musikalische Dünnbrettbohrerei auch noch öffentlich zugänglich macht, spielt sich jenseits der Vernunft ab. Irgendwie hat man während des "Genusses" von "True Narcotic" das dringende Bedürfnis nach einer Darmspiegelung - schlimmer kann es wohl wirklich kaum kommen.
Anspieltipps: Tses...
Note: -
Patrick Gödde, 2.6.2006











