The Power Of Metal, Rock And Gothic

Once There Was - Demons

Ätsch

  1. Demons
  2. Nights
  3. Dead, Naked and Totally Exposed
  4. The Final Leave
  5. Final Flight
  6. Lost
  7. Black And White Picture
  8. In This Hour (Hope Is Gone)
  9. Broken
  10. A Winter Season v.2006

Mehr über Once There Was



Review

Review von Ricarda Schwoebel

Epische Kompositionen mit betörendem Frauengesang sind spätestens seit dem Durchbruch von THE GATHERING, WITHIN TEMPTATION und natürlich NIGHTWISH schwer angesagt. Genau diese Bands gehören auch zu den Vorbildern von Jessica Lehto, die unter dem Namen ONCE THERE WAS nun ihr zweites Demo veröffentlicht. "Demons" heisst es und beinhaltet 10 wunderschöne Stücke voller Melancholie, Hoffnung und Traurigkeit.
Die hübsche Schwedin zeigt ihr gesamtes musikalisches Können, stammen doch Musik und Texte allesamt auf ihrer Feder. Auch gesanglich hat sie einiges zu bieten, ihre Stimme ist sanft, dennoch kraftvoll und auf alle Fälle bezaubernd. Die Musik selbst ist voll mit atmosphärischen Keyboard-Sounds und bildet die optimale Grundlage für den Gesang. Bereits der Opener 'Demons', gleichzeitig der Namensgeber des Demos, zeigt, dass in ONCE THERE WAS Potential steckt, und was für welches. Die Kompositionen sind ausgefeilt und abwechslungsreich, der Gesang voller Emotionen und kreiert bei Stücken wie 'In This Hour (Hope Is Gone)' wahres Gänsehaut-Feeling vom Feinsten. Auch wenn die 10 Stücke allesamt eher sanft sind, wirken sie dennoch nie einschläfernd. Jessica Lehto gelingt es, Vielseitigkeit zu beweisen, und so gibt es auf "Demons" nicht nur epische Balladen wie 'The Final Leave' zu entdecken. In 'Final Flight' kann man einige elektronische Klänge finden und 'Broken' enthüllt einen düsteren Beat, der in starkem Kontrast zu der elfenhaften Stimme steht und daher eine ganz eigene Atmosphäre zum Leben erweckt.
Für eine Eigenproduktion ist die Qualität ausgesprochen gut und kann auf ganzer Linie überzeugen. Nur das Booklet ist etwas mikrig, da quasi nicht vorhanden. Allerdings werden die Texte auf einem separaten Blatt mitgeliefert, und diese lohnen auch wirklich gelesen zu werden. Voller Emotionen ohne kitschig zu werden, vermeidet ONCE THERE WAS die typischen Gothic-Klischees und verpasst "Demons" statt dessen das letzte Sahnehäubchen. Eine wahre Perle unter den Demos, die leider nicht im Handel zu bekommen ist. Allerdings kann man das Werk (ebenso wie das erste Demo "Painulasjärvi") einfach und sorgenfrei auf der Webseite der Künstlerin bestellen. Der Preis von 8 Euro beinhaltet bereits Porto und Verpackung und ist ausgesprochen fair. Wer nicht sofort die Katze im Sack kaufen will, der wird auf der Webseite ebenfalls gut bedient, denn dort gibt es einige Shortclips und sogar ein paar komplette Lieder zum Download. Also, schnell hinsurfen, reinhören und sich verzaubern lassen.

Anspieltipps: Demons; Black And White Picture; Dead, Naked And Totally Exposed; Broken


Note: -
Ricarda Schwoebel, 21.8.2006

 
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