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Warchild, Murder She Wrote - Kaiserslautern

27.10.2001 | 10:41

25.10.2001, Kammgarn, Cotton Club

Ein tolles Konzert wurde einem am 25.10. in Kaiserslautern geboten. Dazu trugen der Cotton Club vom Kulturzentrum Kammgarn bei, der einen gemütlichen Rahmen bot und die (man höre und staune) immerhin 100 Zuhörer, welche sich zu diesem Event einfanden! Diese Zahl ist ein erfreuliches Ergebnis für ein Underground Konzert (in Kaiserslautern). Auf der anderen Seite ist das eine Zahl, die den Bands eigentlich nur annähernd gerecht wird.

MURDER SHE WROTE machten an diesem Abend den Anfang und starteten gleich mit einem ihrer Hits \"The Way Things Change So Suddenly\". Leider war bei diesem Song der Sound noch nicht optimal, dies wurde aber dann schnell besser (ich persönlich empfand allerdings den Gesang öfters mal etwas zu laut, dafür das Keyboard etwas zu leise - auf der Demo CD klingt das irgendwie harmonischer). Auch \"Bass lauter\" Rufe waren zu vermelden, aber wie gesagt, im Großen und Ganzen war´s ok. Vor allem die Songs ohne Keyboards rockten und man hatte das Gefühl, das MSW einen relativ harten Gig fuhren. Besonders gut kamen die beiden Songs \"Manderley Fell\" und \"Sacrilege\", das 70er Rock beeinflußte, lange und recht geile \"Egypt\", sowie meine Favoriten \"Ages\" und \"Horizons\". ..UuU UuU UuU Uuu.. (\"Uhura\") darf in der Aufzählung natürlich auch nicht fehlen. Überrascht war ich etwas vom neuen Song \"Walter:Frozen\", der zweifellos radiotautlich ist, aber für MSW Verhältnisse doch etwas schwach. Die Musikerleistungen sind wieder hervorzuheben, allesamt hielten ein enormes spielerisches Niveau. Das gelungene Set wurde vom Publikum mit viel Beifall belohnt und man darf sehr gespannt sein auf die bald anstehenden Veröffentlichungen der Band (8. Dezember CD Release im Hardrock Cafe Kaiserslautern) !!!

Dann folgten WARCHILD, um dem gutgelaunten Publikum ihre Gassenhauer um die Ohren zu jagen. Kaum losgelassen, verbreiteten die alten Herren (Schbässje) sehr gute Laune und flitzten hochmotiviert über die Bühne (und vornedran herum). Der Sound war übrigens (Lob an den Mischer) vom ersten Ton an ziemlich fett. \"Protect Yourself\" bot die gewohnt fröhliche Hüpf-Atmosphäre, bei \"Warchild\" und \"Hope\" wurden kräftig die Haare geschüttelt und auch sonst war es eine sehr unterhaltsame und spassige Show (zwischendurch durften bekannte Gesichter aus dem Publikum auf Tilmanns Gitarre mitspielen). Die neuen Songs \"Struggle For Life\" und \"Empire Of The Night\" (dieser hatte Weltpremiere) kamen auch ganz gut an und man darf hoffen, daß sich die Band bald wieder in die Arbeit stürtzt, um einen Nachfolger für die sehr gelungene Debüt CD zu schaffen.

Zwei Dinge habe ich an diesem Abend noch gelernt:
1) Beamte können sich doch bewegen
2) Frage nach der Setlist und du erhälst was gegen den Hunger (.. hmm lecker SANDWICH! Diese Verwechslung kann aber schonmal vorkommen, wenn einem VANDEN PLAS in unangemessener Lautstärke um die Ohren dröhnt..)

MURDER SHE WROTE (aus Zeitgründen flogen ein paar Songs raus):
Intro Total Recall
The Way Things Change So Suddenly
Time Is On My Side
Manderley Fell
Sacrilege
Box Of Moonlight
Egypt
Walther:Frozen
1st Day:Dying
Ages
Horizons
Uhura
Chase Meridian

WARCHILD
Intro
Psychodelic Mind
Pet Semetary (RAMONES)
Protect Yourself
Struggle For Life
Warchild
Hope
Dragon
METALLICA Medley
Sundown
Midsummernightsdream
Empire Of The Night
Kick The Bucket
Saying Goodbye
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The Hunter (ICED EARTH)
Hülya

Redakteur:
Stefan Lang

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