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Rock Hard Festival 2022: Der Bericht - Gelsenkirchen

09.06.2022 | 15:14

03.06.2022, Amphitheater

Endlich!

Endlich! Selten habe ich dieses Wort häufiger gehört als an diesem Wochenende. Endlich sollte es wieder losgehen, endlich wieder rockt das Amphitheater am Pfingstwochenende, endlich geht das Rock Hard Festival in die nächste Runde. Nach der erfolgreichen Ein-Tages-Generalprobe im vergangenen Jahr wurde das geplante 2020er Billing zum Großteil mit in dieses Jahr genommen und zum Glücke aller mehr als würdig nachgeholt.

In den letzten Tagen stieg von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde die Vorfreude ob der Sause, die uns einmal mehr bevorstehen würde. Und heute, am 3. Juni – ich nahm mir diesen Tag ohnehin frei – ist es endlich soweit und ich merke wie ich beim Packen meines Rucksacks aus dem Grinsen nicht mehr herauskomme. Das liegt auch am Mörder-Billing, das mir schon vor zwei Jahren einen Staunen ins Gesicht versetzte. Für mich persönlich gehört das Band-Aufgebot in diesem Jahr zu den Besten, die die Veranstalter des Rock Hard Festivals seit vielen Jahren aus dem Ärmel zaubern konnten. Mit SACRED REICH, BLIND GUARDIAN und ACCEPT nehmen alteingesessene Schwergewichte den Platz der Headliner ein, mit HEATHEN, ARTILLERY und SUICIDAL ANGELS wird mein Thrash-Metal-Herz vollends bedient, während mit SORCERER am Freitag und natürlich dem ATLANTEAN KODEX/THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA-Doppelpack am Samstag gleich drei meiner seit Jahren festgelegten Lieblingsbands ihren Auftritt angekündigt haben. Auf NECK CEMETERY, NIGHT DEMON und MIDNIGHT bin ich aber mindestens genauso gespannt wie auf die unverwüstlichen Jungs von AXXIS und GRAVE DIGGER. Und ich könnte noch stundenlang so weitermachen, doch den Parkplatz eingenommen, wandere ich Richtung Festivalgelände, wo mir zahlreiche ausgelassene und vor sich hin lächelnde Metalheads entgegenkommen, die ob des anstehenden Wochenendes eine ähnlich große Vorfreude an den Tag legen wie ich. Doch genug geplappert, wir nehmen unseren Platz ein, denn jetzt geht es los.

Redakteur:
Marcel Rapp

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