top banner 156
side banner 157

Mirrored Mind, Libera Saturnum - Kaiserslautern

29.10.2000 | 11:44

31.08.2000, Fillmore

Was einem in Kaiserslautern an Musik geboten wird ist schon geil. Es gibt viele ziemlich gute Bands hier. Da würde es sich auch mal lohnen für auswertige Leute hierher zu fahren. Denn im Großen und Ganzen kennt jede Band nach dem dritten Auftritt ihr Publikum. Ein sehr beliebter Ort für Live-Auftritte ist in Kaiserslautern das \"Fillmore\". Und hier wurde einem letzten Donnerstag \"Libera Saturnum\" und \"Mirrored Mind\" geboten. Vorweg gleich noch die Bonuspunkte für die Bands, denn so beliebt das Fillmore ist, die hausinterne Anlage ist es nicht. Vor allem mit schlechtem Monitor-Sound hat die Band auf der Bühne zu kämpfen. Aber was beim Publikum ankam war eigentlich ok. Als erstes betraten die Gäste aus Mainz \"Mirrored Mind\" die Bühne. Für ihren vierten Auftritt boten sie doch eine ziemlich gelungene Show. Musikalisch stark von In Flames beeinflusst kommt die Mucke fett rüber. Mit dem Gesang wollte die Band bewusst ihren eigenen Sound entwickeln und so geht dieser eher in die Gothic Richtung - tief, aber nicht gegrunzt oder geschrien. Bei einem Song holten sie einen Gestsänger auf die Bühne, der dann doch schrie - und ich muss sagen, mir persöhnlich hat dies besser gefallen. An die andere Gesangsrichtung muß man sich doch erst gewöhnen, aber dazu lest dann bitte die Plattenkritik, die bald folgen wird. Jedenfalls eine hoffnungsvolle neue Band, die ihren Stil als \"Melodic Metal\" bezeichnet. Dann betraten \"Libera Saturnum\" die Bühne. Mit Gothic Rock und einer Sängerin kamen sie recht gut an. Mein persöhnlicher Musikgeschmack ist das nicht unbedingt, aber man konnte eine solide Vorstellung der Band bewundern. Mit Fortdauer des Auftrittes wurden die Einsätze des Keyboarders immer mehr Richtung Gesang verlagert. Seine tiefe Stimme war ziemlich cool und passte auch richtig gut zur Musik. So war beim Gesang für gute Abwechslung geboten, beide konnten überzeugen. Für Freunde der Musikrichtung auf jeden Fall lohnenswert. Den Gitarristen Andreas Weis kann man (mit seiner farbenprächtigen Axt?) noch bei zahllosen anderen Auftritten mit anderen Bands bewundern. So z.B. am 22.09.2000 in Bann, bei Landstuhl, mit MEN OF WAR (hoffentlich stimmt das, aber ich denke, es dürfte klar sein, was einem geboten wird !!!). Die Stimmung war bei beiden Bands ziemlich gut und so erlebten alle beteiligten einen gelungenen Abend. Erreichbar sind die Bands unter:

Redakteur:
Stefan Lang

Login

Neu registrieren