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TIME REQUIEM: Interview mit Richard Andersson

02.05.2006 | 18:21

Nach hervorragenden neoklassischen Metal-Veröffentlichungen mit verschiedenen Bands war es nach dem letzten hervorragenden TIME REQUIEM-Output "Optical Illusion" wieder an der Zeit mit Richard Andersson, dem Keyboarder und musikalischen Kopf dieser und anderer Bands wie MAJESTIC und SPACE ODYSSEY, Kontakt aufzunehmen. Auf die Fragen, die im POWERMETAL.de-Interview von 2002 schon beantwortet wurden, z. B. wie der Wechsel von MAJESTIC hin zu TIME REQUIEM gekommen ist, wird hier nicht mehr näher eingegangen.

Tilmann:
Warum hast du mit TIME REQUIEM und SPACE ODYSSEY zwei Bands, die eine ähnliche Art von Musik machen?

Richard:
Für mich sind das zwei völlig unterschiedliche Bands mit unterschiedlichen Konzepten und unterschiedlichen Musikern. Es hat sich einfach zu der Zeit ergeben, dass ich das SPACE ODYSSEY-Project machen wollte, als ich gerade die TIME REQUIEM-Scheibe fertig gestellt hatte. Ich hatte die Zeit sowie den Willen und scheue keine Anstrengungen, eine andere Superband zu schaffen. Daher sehe ich keinen Grund, warum ich nicht noch mehr gute Musik kreieren sollte.

Tilmann:
Du hast immer hervorragenden Musiker und vor allem Sänger um dich gescharrt. Welcher auf deinen Veröffentlichungen ist dein Lieblingssänger?

Richard:
Ich mag sie alle in ihrer jeweiligen unterschiedlichen Art. Sie sind alle sehr gut und talentiert. Trotzdem muss ich zugeben, dass die Fähigkeiten von Mr. Göran Edman über allem sind, was ich vorher mitbekommen habe.

Tilmann:
Bitte erzähl doch unseren Lesern das textliche und musikalische Konzept deiner neuen CD in kurzen Worten!

Richard:
Die Texte basieren alle auf reiner Fiktion. Es gibt keine versteckte Botschaften, irgendwelche christlichen Gedanken oder Ähnliches. Ich schreibe einfach um das Gefühl herum, was ich gerade bei dem jeweiligen Song empfinde. Ist es z. B. eine dunkle Melodie, schreibe ich dunkle Texte. Die Musik ist das Wichtigste für mich!

Tilmann:
Können wir dich demnächst live in Deutschland erwarten?

Richard:
Wenn ich das Geld bekomme, um anständige Proben und die Musiker zu bezahlen, dann ja!
Ich habe allerdings kein Interesse, mit einem Mini-Van durch ganz Europa zu fahren, um mir dann den Hintern abzuspielen nur für Essen und Trinken. Ich brauche gute Konditionen, welche derzeit leider sehr selten sind.

Tilmann:
Was machst du eigentlich den ganzen Tag, wenn du nicht gerade im Studio bist und ein weiteres hervorragendes Album aufnimmst?

Richard:
Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Familie. Meine Familie ist die Nummer 1. Zweitens nehme ich sehr viel Rücksicht auf meinen Körper. Daher laufe ich sehr viel in der Natur und gehe auch ins Fitnessstudio. An dritter Stelle kommt die Musik.

Tilmann:
Welche Zukunftspläne hast du?

Richard:
Weiterhin wundervolle Musik zu kreieren, ist mein Zukunftsplan. Mein größtes Interesse in der Musik besteht im Komponieren und in der Studioarbeit.

Tilmann:
Willst du noch etwas loswerden?

Richard:
Danke für die Unterstützung!
STAY METAL!

Redakteur:
Tilmann Ruby

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