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SILENT FORCE: Interview mit Alex Beyroth

01.01.1970 | 01:00

Eigentlich sollte dieses Interview am 4.12.01 zustande kommen, aber euer ergebener Redakteur und Schreiberling, war einfach zu blöd ums sich das richtige Datum zu notieren. Alex Beyroth rief an, aber ich war natürlich nicht zu Hause. Nun gut, ein neuer Termin wurde vereinbart und ich stehe nun mit mindestens einem Bier bei ihm in der Kreide ;-).

SILENT FORCE haben für ihr Zweitwerk „Infatuator“ unglaublich gute Kritiken eingefahren. Ein Grund, warum wir uns mit dem Gründer, Gitarrist und Songschreiber von SILENT FORCE, unterhalten wollten.
Pünktlich um 19.30 Uhr klingelte bei mir das Telefon und ein hervorragend aufgelegter Alexander Beyroth stand mit Rede und Antwort.
(Anm: Da wir beide den gleichen Vornamen haben, erwähne ich meinen Interviewpartner ausnahmsweise mit dem Nachnamen. Zur besseren Unterscheidung (für die Älteren unter euch) bezeichne ich mich als Red. ;-)

Red. Alex:
Erzähle mir bitte etwas über die Band SILENT FORCE. Wann und wie habt ihr euch gefunden?

Alex Beyroth:
SILENT FORCE entstand vor gut 2 Jahren, wobei ich anmerken muss, dass unser Debüt Album „The Empire Of Future“ bereits fertig produziert war.

Red. Alex:
Ja wie? Du hattest das Album schon im Kasten?

Alex Beyroth:
Ja, bis auf den Gesang war alles komplett fertig. Ich kenne ja Jürgen Steinmetz (bass), Andre Hilgers (dr) und Thorsten Rohre (keyb.) schon länger. Als ich dann erfuhr, dass D.C. Cooper bei ROYAL HUNT nicht mehr singt, kamen wir irgendwie zusammen. Ich muss gestehen, dass ich noch nie der große ROYAL HUNT Fan war, aber D.C.s Stimme hat mich schon immer irgendwie fasziniert. Nun gut, ich ließ meine Kontakte spielen und wollte es langsam angehen lassen; deshalb hockten wir auch 6 Wochen zusammen und tüftelten zusammen an den Gesangslinien. Allerdings merkte ich sehr schnell, dass D.C. und ich auf der gleichen Wellenlänge lagen.

Red. Alex:
Somit war SILENT FORCE dann endgültig geboren?

Alex Beyroth:
Nein, geboren wurde das Kind schon früher, nur vollständig ist es nun.
Weißt Du, ich war 12 Jahre lang bei SINNER und wollte einfach etwas Eigenes machen. Ich gründete dann die Band THE SYGNET, hatte dann allerdings ein paar Probleme mit Leuten.

Red. Alex:
Welche Probleme denn?

Alex Beyroth:
Nun, einige hatten keinen Bock mehr auf Metal. Und solche Leute kann ich nicht gebrauchen. Leider stellte sich das während einer Tour heraus, was mich ziemlich auf die Palme gebracht hat. Ich gebe auf der Bühne immer 100 % und erwarte das auch von meinen Mitstreitern.
Wie dem auch sei, bei SILENT FORCE gibt es damit keine Probleme.

Red. Alex:
Was bedeutet eigentlich der Name „Infatuator“?

Alex Beyroth:
Das ist eine Eigenkreation von uns, bzw. von D.C.. „Infatuator“ kommt von infatuated, was bedeutet, jemanden in den Bann ziehen. Ein „Infatuator“ ist also wörtlich übersetzt, ein „In-den-Bann-zieher“ (lacht). Wir dachten uns halt, nomen est omen und wollen mit der Scheibe die Leute in unseren Bann ziehen.

Red. Alex:
Das ist euch ja auch gelungen. Wie verlief denn die Studioarbeit zu „Infatuator“?

Alex Beyroth:
Eigentlich eher langweilig. Im Studio passiert nichts Aufregendes, im Allgemeinen. Es ist weder abgebrannt, noch einem Erdbeben zum Opfer gefallen (lacht).

Red. Alex:
Na Gott sei Dank, das würde Achim (Anm. Achim Köhler, Chef vom House Of Music Studio) gar nicht gefallen.

Alex Beyroth:
Ich glaube auch, aber um auf Deine Frage zurückzukommen. Sicherlich macht es Spaß im Studio die Songs aufzunehmen, aber es ist halt eher so, als wenn Du tagtäglich in die Arbeit gehst. Im 10 Uhr stehst Du im Studio, nimmst auf und gehst um 17 Uhr wieder heim. Für einen Musiker wie mich, gibt es nichts langweiligeres als so ein Tagesablauf.

Red. Alex:
Und wie war die Arbeit im Studio mit D.C.?

Alex Beyroth:
Es gab keinerlei Probleme, wenn Du darauf hinaus willst.

Red. Alex:
Nun, weil Du vorhin erwähnt hattest, dass die Scheibe schon komplett produziert war, bis auf den Gesang?

Alex Beyroth:
Halt, halt, ich sprach da von der ersten Scheibe, nicht von „Infatuator“!

Red. Alex:
Ach so, dann hab ich das jetzt verwechselt.

Alex Beyroth:
„The Empire Of Future“ entstand unter ganz anderen Voraussetzungen. „Infatautor“ wurde komplett von der Band geschrieben, während das Debüt - bis auf die Texte - nur von mir stammte.

Red. Alex:
In der Presse-Info wirst aber Du als Haupt-Songschreiber erwähnt.

Alex Beyroth:
(lacht) Die liebe Presse, ja ja. Manchmal bringen die etwas ein bisschen durcheinander, aber das macht nix. „Infatuator“ ist komplett von der Band geschrieben und im Proberaum erarbeitet worden. Sicherlich bin ich dafür verantwortlich, die Riffs und Soli zu schreiben, aber die allein machen noch keinen Song aus. Jeder von uns hat sein Scherflein dazu beigetragen. D.C. kümmerte sich natürlich um die Texte, wobei es ein gewaltiger Vorteil ist, wenn man einen Amerikanischen Textschreiber in der Band hat.

Red. Alex:
Wie waren denn bisher die Reaktionen auf das neue Album? Ich hab geschrieben, dass „Infatuator“ neben GAMMA RAYs „No World Order“ und PRIMAL FEARs „Nuclear Fire“ das Power Metal Highlight des Jahres ist.

Alex Beyroth:
Oh, das ehrt uns aber, Dankeschön.

Red. Alex:
Ich sag’s nur so wie es ist.

Alex Beyroth:
Um es kurz zu machen, die Reaktionen waren überwältigend. Wir hatten nicht mit so was gerechnet. Immerhin bist Du Nummer 125 oder so, dem ich in der letzten Woche ein Interview gebe. Wir sind wirklich vollauf zufrieden.

Red. Alex:
Mit dem Verkauf dann wohl auch?

Alex Beyroth:
Ja, auf alle Fälle.

Red. Alex:
Stellenweise erinnert mich "Infatuator" an JUDAS PRIESTs „Painkiller“. War dies beabsichtigt?

Alex Beyroth:
Natürlich freut mich das, wenn Du das behauptest, aber so ganz richtig ist das nicht. Wo findest Du auf der „Painkiller“ ein Keyboard Solo oder epische Passagen wie bei uns? Auch die Klassikelemente die wir verwenden, wirst Du auf der „Painkiller“ vergeblich suchen.
Sicherlich hast Du damit recht, wenn man sich „Fall Into Obliviuon“ anhört, oder dann auch das PRIEST Cover "„All Guns Blazing", aber generell hat unsere Scheibe wenig mit PRIEST zu tun.

Red. Alex:
D.C. klingt aber stellenweise sehr nach Halford.

Alex Beyroth:
Das allerdings stimmt, doch dafür kann D.C. doch nichts. Er versucht ja nicht Halford zu imitieren, sondern hat halt einfach nur eine ähnlich Stimme wie er. (Anm. Wie er sie früher hatte! - der Verf.). Besonders kommt das natürlich auf dem Coversong zu tragen... (Pause) und in paar anderen Passagen auch (lacht). Aber mir ist das eigentlich egal. Ich wollte einfach einen Shouter haben, der das im Studio eingespielte Material auch live 100 % rüber bringt; und darin ist D.C. perfekt.
Außerdem, um auf den PRIEST-Vergleich zu kommen. Ich bin ja mit diesen Bands aufgewachsen. Ich hab noch Randy Rhoads (R.I.P.) zusammen mit Ozzy live gesehen (Ich doch auch ;-) - der Verf.). Ich steh auf Bands, wie SAXON und JUDAS PRIEST. Ich habe lange bei SINNER gespielt, das alles prägt natürlich auch mein Songwriting.

Red. Alex:
„Infatuator“ ist einen ganze Ecke härter, als die Debüt Scheibe. Wird das nächste Album wieder ein Stück härter?

Alex Beyroth:
Wenn es nach mir geht, ja! Ideen für ein neues Album sind bereits da, auch was den Stil betrifft. Wobei wir natürlich im Power/Speed Metal Bereich bleiben.

Red. Alex:
Woher beziehst Du denn die Ideen für Songs?

Alex Beyroth:
Hm, also eigentlich kommt das irgendwie immer von selbst. Das meiste kommt im Proberaum, zusammen mit der Band. Natürlich ist es dann auch ein Vorteil, einen amerikanischen Sänger, bzw. überhaupt einen Amerikaner in der Gruppe zu haben. In Amerika haben die ein ganz andere Lebenseinstellung als in Europa, das bringt auch der Band Vorteile, in gewisser Hinsicht.

Red. Alex:
In welcher Hinsicht? Bezüglich der Texte?

Alex Beyroth:
In unserem Fall, ja. Ein Songtext von einem Ami ist ganz anders als wie wenn ich ihn schreibe, obwohl ich auch der englischen Sprache mächtig bin.

Red. Alex:
Nehmen wir den Song "Gladiator" oder überhaupt, die ganze "Trillogy". Wie kam es zu dem Song?

Alex Beyroth:
Nun, der Song ist eigentlich schon 4 Jahre alt. Ich dachte mir einfach, mal etwas anderes zu machen. Viele Stücke im Metal handeln von Drachen und Rittern und so. Ich war schon immer ein Fan vom alten Rom. Irgendwann kam mir die Idee einen Song darüber zu schreiben. Ich nahm den Song in meinem Studio auf, hatte aber dann nie Verwendung dafür gefunden. Irgendwann im Proberaum hörten wir meine Tapes durch und stießen auf "Gladiator". Wir feilten noch ein wenig daran herum und ließen D.C. einen Text verfassen.
Das lustige daran ist, dass er, auf Grund seiner Herkunft, von der römischen Geschichte überhaupt keine Ahnung hat. Das ist bei den Amis so, Europa und die europäische Geschichte interessiert da drüben kein Schwein. D.C. schnappte sich also den Film 'Gladiator' mit Russel Crowe und schrieb darüber einen Text. So einfach geht das manchmal und es kommt sogar was Vernünftiges dabei heraus (lacht).

Red. Alex:
Einfach, aber doch Geschmackvoll.
Wie sieht es denn mit einer Tour aus? Habt ihr da schon etwas geplant?

Alex Beyroth:
Ja. Im März werden wir eine Europa-Tournee im Vorprogramm von ANGRA machen. In Deutschland werden wir aber nur dreimal Halt machen, in Hamburg, Bochum und Ludwigsburg.

Red. Alex:
Du warst sowohl bei SINNER, als auch bei PRIMAL FEAR. Warum bist Du nicht bei einer der Bands geblieben?

Alex Beyroth:
(lacht) Da muss ich wohl einiges klarstellen. Bei PRIMAL FEAR war ich lediglich Tourgitarrist und sonst nichts. Die Presse schmückt mich gern mit der Zierde Ex-PRIMAL FEAR oder Ex-SINNER. Natürlich haben Ralf Scheepers und Mat Sinner bei mir angefragt, ob ich nicht einsteigen will, aber da hatte ich schon SILENT FORCE gegründet und wollte eben mein eigenes Ding durchziehen.
Bei SINNER ist es derzeit so, dass außer Mat niemand weiß, ob er noch bei der Band SINNER ist oder nicht. Ich habe mit ihm schon über ein Jahr nicht mehr telefoniert, ich weiß also überhaupt wie und ob es mit der Band noch weiter geht. Ich habe absolut keine Ahnung.
Allerdings werde ich mich vorrangig um SILENT FORCE kümmern, das ist schon mal klar.

Red. Alex:
Nun gut.
Wie war die Zusammenarbeit mit Achim Köhler vom House Of Music Studio (u.a. PRIMAL FEAR, SINNER, BRAINSTORM)?

Alex Beyroth:
Ich kenne Achim schon ewig durch meine Arbeit mit SINNER. Er ist ein richtiger Freund und für mich der beste Produzent im Metal. Als ich Achim kennerlernte war er ein Rohdiamant; heute ist er ein geschliffener 18 Karäter (lacht).
Die Studioarbeit war locker und stressfrei, was sich auch in dem guten Sound auf „Infatuator“ widerspiegelt.

Red. Alex:
Okay. Nun noch ein paar Standardfragen.
Welche Musik (außer Metal) hörst Du privat und welche kannst Du überhaupt nicht hören?

Alex Beyroth:
Privat höre ich viel Klassik, was auch in den Songs – gerade auf „Infatuator“ – zu hören ist.
Was ich überhaupt nicht ab kann, das ist Rap. Ich hasse das wie die Pest, da es für mich nichts mit Musik zu tun hat. In meiner Vorstellung braucht Musik einen Sänger, der singen kann. Was bitte soll dieser blöde Sprechgesang denn sein? Ich kann damit nichts anfangen. Außerdem hasse ich Techno-Mucke. Das ist doofe Musik für Doofe, weiter nichts.
Was ich noch nicht packe sind Black Metal und Death Metal. Ich finde es gibt auf der Welt zu viel grausame Sachen, als dass ich darüber auch noch singen muss. Tod und Teufel, das ist mir zu stupide.

Red. Alex:
Aha, also DM und BM magst Du nicht. Und was hältst Du dann von den New Metal Bands wie KORN usw.?

Alex Beyroth:
Also ehrlich gesagt, die sind mir suspekt. Da geht es mir wie mit Rap. Ich kann mit solchen „Sängern“ nichts anfangen, das hat meiner Meinung nach nichts mit Metal zu tun.


Red. Alex:
Welches war Dein bestes und welches Dein schlechtestes Konzert mit SILENT FORCE?

Alex Beyroth:
Das beste war mit Sicherheit dieses Jahr in Paris, zusammen mit RHAPSODY. Das NTS in Paris tobte vor Begeisterung; die Emotionen die vom Publikum auf uns übersprangen, waren einfach der Wahnsinn. 3500 Menschen feuerten uns ohne Unterlass mit SILENT FORCE Sprechchören an. Wir hatten nach dem Konzert im Dressingroom Tränen in den Augen, weil wir abgefeiert wurden, wie noch nie. Es war einfach Wahnsinn!
Das schlechteste war dieses Jahr in Wacken. Das fing schon damit an, dass unser Tourbus ausgefallen ist und wir 28 Stunden für knapp 400 km gebraucht haben. Als wir dann in Wacken ankamen, hieß es für uns, wir sollten 2 Stunden früher spielen, weil eine Band ausgefallen sei. Ich lehnte das ab, denn wir hatten Fans, die auch extra wegen uns aus Japan angereist sind. Das Ende vom Lied war dann, dass wir auf der Wet-Stage spielen durften (mussten), die eigentlich für Newcomer gedacht ist. Nun mag das vielleicht ein wenig überheblich klingen, aber weder ein D.C. Cooper, noch ein Alexander Beyroth, noch die restlichen Mitstreiter bei SILENT FORCE, sind Newcomer! Und wenn z.B. BRAINSTORM auf der Main-Stage spielen dürfen, dann haben SILENT FORCE zumindest die gleiche Berechtigung.

Red. Alex:
Tja, ist halt blöd gelaufen. Nächste Frage.
Was bedeutet für Dich der Metal als Musiker? Job oder Lebenseinstellung?

Alex Beyroth:
Ganz klar Lebenseinstellung. Ich kann ohne verzerrte Gitarre nicht mehr leben. Schon als ich das erste mal so einen Sound hörte, wusste ich, das ist es, was ich will. Außerdem bin ich dankbar für die Heavy Metal Fans, denn die sind meiner Meinung nach, die treusten und besten Musik-Fans die es gibt. Metaller sind Menschen mit einem großen Herzen und dieses Herz gehört dem Metal. Ich bin zwar Musiker, aber in erster Linie Metaller.

Red. Alex:
Wie wichtig ist Dir das Medium Internet?

Alex Beyroth:
Oh, sehr wichtig. Es gibt nichts besseres, wenn es um Informationen jeglicher Art geht. Homepages und Email sind eindeutig die Zukunft. Man kann mit Fans kommunizieren und mit ihnen in Kontakt treten. Wir erhalten massenweise Emails, aus aller Herren Länder. Wir versuchen diese auch immer zu beantworten, was allerdings schwierig ist, wenn wir on tour sind.
Was ich schlichtweg beschissen finde, sind diese Tauschbörsen, wie 'Gnutella' und Konsorten. Es kann doch nicht angehen, dass ein Album schon Wochen vor der Veröffentlichung komplett im Netz zum download bereit steht? „Infatuator“ war z.B. 4 Tage vor dem offiziellen Release im Internet erhältlich, das kann es doch nicht sein. Für mich ist so was ganz klar der Tod aller Nachwuchsbands. Ich gehe jetzt nicht von SILENT FORCE aus, wobei uns das natürlich mächtig gewurmt hat, dass unser Album im Internet kostenlos erhältlich ist; es geht mir um die kleinen Bands und um deren Label. Irgendwann werden die verschwunden sein, weil sie einfach nichts mehr verdienen.
Ich kann Dir als Beispiel sagen, dass „Infatuator“ 60.000 DM an Produktionskosten verschlungen hat, die müssen zuerst einmal eingespielt werden und bei 30 DM pro Album, musst Du zuerst mal 20.000 Stück verkaufen! Dann hast Du aber noch keinen Pfennig daran verdient.
Ich kann das nicht verstehen, dass dies so einfach zugelassen wird, in keiner anderen Branche würde es so etwas geben. Stell Dir vor, ein neuer Mercedes Benz käme auf den Markt, aber 4 Tage vor dem offiziellen Verkauf würde das Auto auf jedem Parkplatz, für jedermann umsonst zu erhalten sein. Wie lange meinst Du lässt sich das Mercedes gefallen?
(Anm.: Sehr interessante These! – der Verf.)

Ach übrigens, mir müssen uns, so Leid es mir tut, eine wenig beeilen. Ich hätte schon vor 15 Minuten in Portugal wegen einem Interview anrufen sollen.

Red. Alex:
Wir sind gleich durch.
Was hältst Du von online Magazinen?

Alex Beyroth:
Ich finde die Klasse, solange sie von Fans gemacht sind. Ich kenne ein paar Online-Mags. Da haben die Leute wenig oder gar keine Ahnung von Metal; machen aber dennoch ein Mag auf, nur um an die Promos zu kommen; zumindest weckt das bei mir den Anschein.

Red. Alex:
Und wie beurteilst Du unser Mag., falls Du das kennst?

Alex Beyroth:
Doch, ich kenne Powermetal.de, aber ich werde euch jetzt hier nicht loben (lacht).
(Anm.: Mehr wollte ich gar nicht wissen ;-) )

Red. Alex:
Die letzten Worte gehören Dir!

Alex Beyroth:
Nun gut, ich habe es zwar schon vorhin erwähnt, aber das sind meine abschließenden Worte bei jedem Interview:
Ich bin glücklich ein Teil der Heavy Metal Gemeinde zu sein, weil sie die beste Gemeinschaft ist, die es gibt. Der Metal ist eine Musik des Herzens und mein Herz gehört dem Metal!

Red. Alex:
Ich danke Dir für dieses Interview und ich hoffe wir sehen uns in Ludwigsburg, dann kann ich auch meine Schulden zahlen (lacht).

Alex Beyroth:
Ich habe zu danken und das mit dem Bier, kriegen wir geregelt (lacht).

Redakteur:
Alex Kragl

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