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PHANTOM 13: Interview mit Bassist Chuck Black.

02.08.2011 | 09:46

PHANTOM 13 gelten als Neulinge unter den Schock-Rock- und Horror-Punk-Bands. Mit ihrer Debüt-EP konnten sie eine erste Duftmarke setzen.

Wenn man von Horror Punk im Allgemeinen spricht, fallen meist Bands wie MISFITS, BLITZKID und BALZAC. Was wohl die Wenigsten wissen, ist, dass es außer den besagten "Genregrößen" auch eine Vielzahl an recht innovativen und hoffnungsvollen Neulingen gibt. Bei vielen dieser besagten Neuankömmlinge scheinen sich mehrere Genres - rein musikalisch - miteinander zu verknüpfen. Eine der Bands, auf die das zutrifft, sind die hierzulande noch recht unbekannten PHANTOM 13.

Nachdem ihre selbstbetitelte Debüt-EP auch bei uns rezensiert wurde, nahm ich mir die Zeit, mit Bassist Chuck Black ein Interview zu führen. Er erzählt mir von ihrer Affinität zum Horror, der Vergangenheit im Death Metal, ihren aktuellen Songs und zukünftigen Aktivitäten.

Hallo Chuck Black. Vielen Dank, dass Du uns für ein Interview zur Verfügung stehst. Lass uns über Eure erste EP sprechen. Wie kam es zu den Songs, wie gestaltete sich der Aufnahmeprozess und wie lange habt ihr daran gearbeitet?

Wir haben die Songs im Zombie Take Over Studio aufgenommen. Die Aufnahmen zogen sich insgesamt über drei Monate. Die ersten Demos zu den Songs haben wir zu Hause mit einem 24-Spur-Rekorder aufgenommen und sind damit dann ins Studio gegangen, um sie zu schneiden und auszuarbeiten. Wir möchten an dieser Stelle unserem Aufnahmenleiter Josh Palmer danken, der eine unglaubliche Arbeit geleistet und uns die Songs gemischt und gemastert hat!

Vom Songwriting her sind wir alle inspiriert von solchen Bands wie MOTÖRHEAD, den frühen MÖTLEY CRÜE, den MISFITS, WEDNESDAY 13, CALABRESE, DANZIG und vielen anderen mehr. Zudem mögen wir Schock-Rock-Bands der Siebzigerjahre wie beispielsweise KISS und ALICE COOPER. Wir hatten uns ganz bewusst für Josh Palmer und das Studio entschieden, weil er - ebenso wie wir - ein großer Fan der besagten Bands ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die sechs Songs aufzunehmen.

Wie kam die Band zusammen?

Unser Sänger Sutter Can hat eine Anzeige geschaltet, in der er nach Bandmitglieder für eine Horror-Punk- und Schock-Rock-Band suchte. Nachdem wir uns im Sommer 2009 dann gefunden hatten, begannen wir, Songs zu schreiben. Kurz vor den Aufnahmen verließ uns unser erster Drummer Chris Masteller. Dafür kam unser aktueller Drummer Creeper Collins hinzu und wir bemühten uns, die ersten Studiotermine zu kriegen.

Woher kommt Eure Affinität zum Horror Punk und Schock Rock?

Im Grund haben wir keinen richtigen "Background" aus diesen Genres. Das mag vielleicht etwas komisch klingen, aber unsere Wurzeln liegen eher im Death-Metal-Bereich. Sutter Can und ich hatten in den Neunzigern eine Death-Metal-Band namens UNNATURAL CAUSES; vielleicht haben wir daher auch unsere recht metallisch klingenden Gitarren. Außer den besagten Bands hatten wir schon immer ein Faible für Metalbands wie IRON MAIDEN, ANTHRAX und MEGADETH.

Was sind Eure Zukunftspläne?

Wir haben die Arbeiten zu einem vollen Album gerade erst begonnen und ich denke und hoffe, wir werden dieses bald fertig haben. Wobei wir erst am Anfang stehen.

Ihr spielt ziemlich konstant Shows. Was haben wir in Zukunft diesbezüglich zu erwarten? Vielleicht eine Tournee?

Wir hoffen, mit einem neuen Album in 2012 noch mehr Zuspruch zu kriegen, um auch mehr Shows zu bekommen. Europa ist immer ein Traum von uns und wir hoffen, irgendwann mal bei Euch spielen zu können. So wie es ausschaut, ist die Akzeptanz in Europa grösser als hier in den Staaten.

Die letzten Worte gehören Dir!

Zunächst möchte ich mich bei Dir für das Interview bedanken. Wir haben uns für 2012 viel vorgenommen und haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr noch mehr durchstarten können.

 

Redakteur:
Nico Quendler

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