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MORGOTH: Interview mit Sebastian Swart

29.01.2005 | 00:27

Während es in Deutschland heute durchaus einige sehr gute Death-Metal-Bands gibt, hat es kaum jemals eine deutsche Band geschafft, sich als eine der führenden Bands des Genres zu etablieren, die auch viele Jahre nach ihrer Auflösung noch wirklich einen allgemein hoch eingeschätzten Stellenwert hat. Die einzige wirkliche Legende des deutschen Death Metal ist MORGOTH. Die Jungs aus Nordrhein-Westfalen haben sich mit ihren beiden EPs und den Studioalben "Cursed" und "Odium" als feste Größe im Death Metal der 90er etabliert, sich jedoch mit dem sehr experimentellen "Feel Sorry For The Fanatic" (1996) sehr weit von der Basis entfernt. MORGOTH-Basser Sebastian Swart, der heute zusammen mit MORGOTH-Frontmann Marc Grewe das Projekt ACTIONJACKSON betreibt, bezog nun, acht Jahre nach dem Ende von MORGOTH, anlässlich der Veröffentlichung einer sehr schönen Best Of-Doppel-CD Stellung zu den Gründen des Splits, zu den Aussichten für eine Reunion und zu vielem mehr.

Rüdiger:
Im Hause MORGOTH herrschte fast acht Jahre lang Funkstille. Was ist nun der Anlass für die Veröffentlichung der Anthologie?

Sebastian:
Der Zeitpunkt ist eher ein Zufall. Zum einen möchten wir mit der Veröffentlichung der noch immer großen Nachfrage nach MORGOTH gerecht werden. Die regulären Veröffentlichungen werden ja nicht mehr vertrieben und sind somit im Handel praktisch nicht mehr erhältlich. Auf diese Weise bekommt der Käufer einen sehr guten Überblick über zehn Jahre MORGOTH. Zum anderen möchten wir unseren alten Fans auch das rare, bisher unveröffentlichte Material nicht vorenthalten. Für den echten Death Metaller sind auf der CD auf jeden Fall einige Leckerbissen.

Rüdiger:
Marc beendet seinen Beitrag im Booklet zur neuen CD mit den Worten "that was the end of MORGOTH... at least for now!". Bedeutet der letzte Teil, dass ihr euch die Option offen haltet, irgendwann ein Comeback zu starten? Ist die Compilation ggf. das erste Anzeichen einer MORGOTH-Reunion?

Sebastian:
Eine Reunion unter dem Namen MORGOTH ist derzeit und vor allem im alten Line-up nicht geplant. Zwar scheinen da tatsächlich einige Leute drauf zu warten. Allerdings ist der zeitliche und finanzielle Aufwand für uns zu groß um auch wieder professionell an den Start zu gehen. Eine halbgare Sache der Kohle wegen kommt für uns nicht in Frage.

Rüdiger:
Falls ja: Laut Labelinfo seid ihr beide, du und Marc, die einzigen MORGOTH-Mitglieder die derzeit noch musikalisch aktiv sind. Meinst du, dass die ehemaligen Kollegen noch mal richtig würden loslegen wollen?

Sebastian:
Seit Marc und ich 1997 nach Berlin gezogen sind, haben wir mit dem Gedanken gespielt weiter zu machen. Das ganze fing an mit einem Funprojekt, das wir ACTIONJACKSON tauften. Das war 2000. Heute heißen wir noch immer so und nehmen die Musik etwas ernster. Dabei herausgekommen ist bisher ein Demo und ca. 15 Songs. Dass wir den Rest von MORGOTH jemals wieder auf die Bühne kriegen, kann ich nicht sagen und glaube ich nicht. Dennoch: Man weiß nie!

Rüdiger:
Falls nein: Gibt es eine Alternative zum klassischen Line-up von MORGOTH?

Sebastian:
Wir werden mit ACTIONJACKSON definitiv einige MORGOTH Songs live spielen. Wir arbeiten gerade dran. Außerdem arbeiten wir gerade einen zweiten Gitarristen ein. Das Ganze klingt schon richtig fett.

Rüdiger:
Rückblende: 1997. Ihr hattet das experimentelle (und für mich sehr gute) "Feel Sorry For The Fanatic" veröffentlicht und eine Tour dazu absolviert, dann der Split. Was war der eigentliche Grund dafür? Die Tatsache, dass ihr Teile eurer alten Fanschicht verloren habt, oder hattet ihr einfach das Gefühl am Ende eurer musikalischen Entwicklung als Band angelangt zu sein?

Sebastian:
In der Tat war es ein Mix aus mehreren Faktoren. Bei uns war einfach die Luft raus. Nicht musikalisch, auch wenn das einige Leute gerne behaupten. Für mich persönlich ist "Feel Sorry..." das stärkste MORGOTH-Album, da wir hier sehr viel Herzblut hineingelegt haben und nie ein so gutes Songwriting an den Tag gelegt haben. Wir hatten zu dem Zeitpunkt aber einfach keine Lust mehr auf touren und das ganze Business-Drumherum. Mir persönlich ging die ganze Metalszene ziemlich gegen den Strich, weil keine Bewegung stattfand. Wir haben uns bewegt und uns erschien es, als sei der Rest ist stehen geblieben. Bei aller Kompromisslosigkeit dachten wir aber, wir hätten ein Album gemacht, das auch unseren Fans besser gefällt. Der Schritt war einfach zu groß. Hätten wir kleinere Schritte gemacht, wären die musikalischen Veränderungen einfacher zu verstehen gewesen. Aus heutiger Sicht kann ich das Ganze sehr gut nachvollziehen. Das Album kam einfach ein paar Jahre zu früh.

Rüdiger:
Wenn man als Band musikalisch an einem Punkt angelangt ist, an dem man vor der Situation steht, sich von den treuen Fans zu entfremden, gibt es im Grunde drei Reaktionsmöglichkeiten: Erstens: Man löst sich auf, wie ihr es damals getan habt. Zweitens: Man macht unbeirrt weiter und ignoriert das Anliegen der Fans (wie bei METALLICA der Fall), oder drittens: Man geht "back to the roots" und versucht die alten Fans zu versöhnen (wie es z.B. KREATOR zuletzt hervorragend gelang). Gab es für euch damals nur die erste Option oder habt ihr auch die anderen erwogen?

Sebastian:
Ich gebe zu, dass wir zu dem Zeitpunkt sehr kompromisslos waren und zu 100% das gemacht haben, wo uns gerade der Kopf nach stand. Wir wollten uns aber auch musikalisch weiterentwickeln und nicht "Cursed" Part 2, 3 und 4 rausbringen. Das war uns einfach zu banal. Also war das Produkt "Feel Sorry..". Vielleicht hätte einfach nicht MORGOTH draufstehen sollen. Es ist wohl klar, dass eine populäre Band auch seinen Fans gerecht werden muss. Die Frage ist aber auch, wie gerecht sollten die Fans einer Band werden. Das ist wie in einer Beziehung. Alles ein Kompromiss und eine Frage der Toleranz. Auch heute kann ich mir nicht vorstellen, meine persönlichen musikalischen Bedürfnisse derart zurück zu stellen, dass ich mich selber in meiner Kreativität beschnitten fühle.

Rüdiger:
Welche musikalischen Einflüsse und Inspirationen haben "Feel Sorry..." so anders werden lassen?

Sebastian:
Was wir schon immer offen gesagt haben, ist, dass wir zu diesem Zeitpunkt kaum noch Death Metal gehört haben. Wir waren immer sehr tolerant anderer Musik gegenüber. Irgendwann haben wir musikalische Härte nicht mehr darüber definiert, dass es schneller und noch brachialer werden muss. Wir haben versucht diese Oberfläche zu durchbrechen und mehr in den Tiefen nach Emotionen zu suchen, die jenseits von platter Aggressivität und banalen Goretexten zu finden sind. Dabei haben wir uns auch der Melancholie gegenüber nicht verschlossen. Wer sich mit den Lyrics beschäftigt, weiß was ich meine. "Feel Sorry..." ist ein sehr, sehr ehrliches Album, auf dem jeder von uns mit sich selber abrechnet. Musikalisch haben uns in der Zeit vor allem Bands wie KILLING JOKE, PRONG, STABBING WESTWARD beeinflusst. Wir haben aber auch ne Menge TalkTalk, Bowie, Peter Gabriel usw. gehört. Auch Techno war und ist für uns kein Tabu.

Rüdiger:
Solltet ihr euch irgendwann entscheiden es noch mal mit MORGOTH zu versuchen, gingt ihr stilistisch "back to the roots", würdet ihr die "Feel Sorry..."-Schiene weiterentwickeln, oder würde was völlig Neues entstehen?

Sebastian:
Das ist schwer zu sagen. Es würde sicher eine Mischung aus allem, wobei ich Songs à la 'The Eternal Fall' ausschließen möchte. Die Frage stellt sich uns aber auch gar nicht. Marc und ich haben ja unser neues Projekt und das liegt irgendwo zwischen "Odium", "Feel Sorry..." und einigen straighten Rocknummern.

Rüdiger:
Noch weiter zurück in der Geschichte: Ihr wart mit die erste wirklich relevante Death-Metal-Band aus Deutschland. Wer hat euch damals, Ende der 80er, musikalisch entscheidend beeinflusst?

Sebastian:
Im Gegensatz zu Mitte der 90er war es natürlich das ganze ultraharte Zeug. Wir sind ja auch noch nicht sooo alt. Daher gehören SLAYER und METALLICA Mitte der 80er sicher dazu. Später dann aber auch POSSESSED, AUTOPSY und DEATH. Ich persönlich stand auch auf CARNIVORE.

Rüdiger:
Warum habt ihr den Namen MORGOTH gewählt? Große Tolkien-Fans in der Band?

Sebastian:
Ich glaube, Rüdiger (Drums) kam auf Morgoth, eine Tolkien-Figur aus dem Buch "The Silmarillion". Nach "Der Herr der Ringe" erschienen, handelt aber in der Zeit davor. Ein böser Magier. Der Name passte einfach zur Musik. Abgrundtief böse, wie wir damals waren. Ein Haufen schwarz/weiß angemalter, superböser Freaks wäre bestimmt froh, wenn der Name noch nicht besetzt wäre.

Rüdiger:
Während es mittlerweile auch hier relativ viele (durchaus auch sehr gute) Death-Metal-Bands gibt, wart ihr damals so ziemlich die einzigen, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben. Zu Recht, wie ich meine, weil MORGOTH weder amerikanisch noch schwedisch klangen. Ihr seid einen sehr individuellen Weg gegangen. War dies eine bewusste Abgrenzung oder eher Zufall?

Sebastian:
Wir waren noch nie berechenbar. Bewusst haben wir nie gesagt, wir wollen nicht schwedisch oder sonst wie klingen. Wir klangen halt, wie wir klangen. Wir haben beim Songwriting ein Riff nie danach bewertet, wie oder wonach es klingt. Wenn alle fünf mit dem Kopf genickt haben, war die Sache klar. Sehr demokratisch. Allerdings dauert es lange, bis eine Idee auch von allen angenommen wird. Wohl auch deswegen haben wir uns für das Songwriting immer sehr viel Zeit genommen.

Rüdiger:
Was meinst du, warum die deutsche Death-Metal-Szene viel länger brauchte, um sich (quantitativ) zu entwickeln als z.B. die schwedische Szene? Warum seid ihr fast die einzige deutsche DM-Band geblieben, deren Scheiben heute allgemein als DM-Klassiker verstanden werden?

Sebastian:
Die Deutschen haben verglichen mit den Schweden zu viel Sonne und treiben sich lieber in Biergärten rum, anstatt im Proberaum depressive Musik zu schreiben, haha. Im Ernst: Ich weiß es nicht.

Rüdiger:
In den späten 90ern ging der traditionelle Death Metal kommerziell den Bach runter. Dies nutzte eine ganze Menge von Old-School-Bands um vorübergehend abzutauchen. Besonders die schwedische Ostküste schien sich komplett zurückzuziehen. UNLEASHED, GRAVE und DISMEMBER machten lange schöpferische Pausen und ENTOMBED experimentierten mit Death'n'Roll. Inzwischen sind alle diese Bands wieder zurück und beweisen sowohl auf Platte als auch live ziemlich eindrucksvoll, dass der traditionelle Death Metal noch gefragt ist. Zur Sache: Du bekommst sicher öfters Mails oder Post von alten MORGOTH-Fans. Meinst du, dass die Nachfrage nach einem MORGOTH-Comeback momentan größer ist als noch vor einigen Jahren?

Sebastian:
Dieses Gefühl habe ich allerdings. Wir haben auch schon einige Anfragen für Shows usw. Vor allem merke ich erst jetzt, nach all den Jahren, dass wir wohl tatsächlich einiges in der Szene bewegt haben. Wenn man mittendrin sitzt, merkt man solche Dinge manchmal gar nicht. Man braucht erst den Abstand.

Rüdiger:
Euer Label Century Media ist langjähriger Partner von UNLEASHED und GRAVE. Genau wie MORGOTH haben diese beiden Bands alle ihre Scheiben auf CM veröffentlicht, und verdanken einen großen Teil ihrer Popularität der Tatsache, dass ihnen ermöglicht wurde, regelmäßig zu touren. Seid ihr damals mit den Möglichkeiten live zu spielen auch zufrieden gewesen? Wie wesentlich ist der Labelsupport im Hinblick auf Touren dafür, sich im Death-Metal-Bereich einen großen Namen zu erspielen? Wie hat sich die Bedeutung der Livepräsenz im Laufe der Jahre verändert?

Sebastian:
Wir haben immer gerne live gespielt. Was uns nervte, war das Drumherum. Die Zeiten damals waren wohl anders als heute. Wir hatten jede Menge Möglichkeiten live zu spielen. Zwar nicht immer unter optimalen Bedingungen... aber naja, es wurde ja immer besser. Wir haben uns aber auch den Arsch abgetourt. Wie viele Gigs wir zwischen 1990-1995 gemacht haben, kann ich kaum schätzen. Century Media hat für uns zu diesem Zeitpunkt immer einen guten Job gemacht und uns immer wieder losgeschickt um zu rocken. Natürlich hat auch CM irgendwann gemerkt, dass bei uns die Luft raus ist und hat uns freie Hand mit unserer Zukunft gelassen. Die ja heute jeder kennt. Sicher auch nicht selbstverständlich, zumal wir auch nach "Feel Sorry..." noch unter Vertag standen.

Rüdiger:
Wieder zurück ins Jahr 1997: Ihr (du und Marc) habt nach dem Ende von MORGOTH die Band ACTIONJACKSON gegründet, die noch heute existiert. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt's im Vergleich mit MORGOTH? Wie viele Alben habt ihr mit A.J. bisher veröffentlicht?

Sebastian:
Allein durch Marc klingt die Sache sehr brutal, rauh und Marc hat noch immer einen hohen Wiedererkennungswert. Das Songwriting erinnert teilweise an die Zeit "Odium"/"Feel Sorry...", ist aber deutlich rockiger. Wir haben keinen Deal und keine offizielle Scheibe. Es gibt aber ein Demo von 2004. Einige Songs können auf http://www.actionjackson.de/ per Livestream gehört werden. Wem's gefällt, kann das Demo direkt dort bestellen.

Rüdiger:
Warum seid ihr damals nach Berlin übergesiedelt? Ich als 1000-Seelen-Dörfler frage mich, ob euch Meschede zu provinziell gewesen sein kann.

Sebastian:
Ich bin nach Berlin gegangen, weil meine damalige Freundin in Berlin lebte. Ich hab sie übrigens auf der KRUPPS-Tour kennengelernt. Seitdem bin ich halt hier. Ist eh egal, wo man lebt. Ich wohne jetzt allerdings etwas außerhalb in Friedrichshagen, wo es deutlich ruhiger ist als in Kreuzberg. Den totalen Großstadtkrieg kann ich nicht mehr ertragen. Marc hatte keinen Bock mehr auf den Pott und ist mit seiner Freundin kurz nach mir hierher gezogen.

Rüdiger:
Was gibt's zu POWER OF EXPRESSION zu sagen?

Sebastian:
Von meiner Seite aus nix.

Rüdiger:
Zum neuen Output: Generell haben Best-Ofs meistens einen gewissen Cash-in-Charakter. In eurem Falle finde ich aber, dass die Scheibe wirklich schön gemacht ist. Viele Fotos, Linernotes, Texte, eine tolle Songauswahl, die dem Neueinsteiger wirklich das ganze Werk der Band schön repräsentativ vorstellt. Dazu noch das Demo, die drei Bonustracks und die wirklich starken Videos für die Die-Hard-Fans. Ich schätze, ihr seid auch mehr als zufrieden mit der Arbeit des Labels, oder?

Sebastian:
Das mit der Geldmache wird leider viel zu oft erwähnt. Und wer glaubt, man könne nach acht Jahren mit einem Best Of nennenswerte Geldsummen verdienen, der unterstreicht damit nur seine eigene Naivität. Ich habe auch keine Ahnung, wie das bei anderen Bands aussieht und kann für unser Best Of nur sagen, dass wir hier viel Arbeit investiert haben, um etwas zu schaffen, das nicht zuletzt auch ein Dankeschön an die Fans sein soll. Marc und ich haben selbst einen Teil der Fotos gescannt. Century Media hat in den Archiven der deutschen Metalpresse gekramt um weiteres Fotomaterial zu kriegen. Außerdem hat Marc noch mal alle Texte, die verschollen waren, nachgeschrieben und auch die Linernotes verfasst. Dieses Best Of beschließt die zehnjährige Karriere der Band. Die Zusammenarbeit mit Jens und Leif von Century Media war zu jedem Zeitpunkt entspannt und professionell. Die Auswahl des Materials, des Layouts und der Bilder wurde zwischen der Band und Century Media getroffen. Das Produkt kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen. Wir sind in jedem Fall sehr zufrieden.

Rüdiger:
Wenn wir gerade bei den Videos sind: Wenn ich mich recht erinnere gab's mal ein MORGOTH-Special auf MTV. Hätte das nicht auch noch auf die CD mit draufgepasst? Oder wird's mal eine richtige MORGOTH-DVD geben?

Sebastian:
Ich weiß nicht, ob jemand dieses Special in seinem Videoregal hat. Er kann's uns gerne schicken. Wir sammeln alles. Dadurch, dass doch alles schon ein paar Jahre her ist, gibt es natürlich kein digitales Material. Am Ende muss natürlich die Qualität stimmen. Wenn wir genügend Material für eine DVD haben, wären wir auch dafür, eine DVD zu machen. Geplant ist eine DVD aber derzeit nicht.

Rüdiger:
Kurz zum Backprogramm: Falls jemand MORGOTH nun durch die neue Compilation kennen lernt, wird er sicher Interesse haben, sich euer Backprogramm zu besorgen. Sind derzeit alle Scheiben regulär über Century Media erhältlich? Falls nein, sind ggf. irgendwelche Wiederveröffentlichungen geplant, wie es ja bei GRAVE und UNLEASHED auch kürzlich geschehen ist?

Sebastian:
Über Wiederveröffentlichungen bin ich nicht informiert. Ich weiß aber, dass noch immer eine gewisse Nachfrage nach den alten Scheiben besteht. Am besten alle, die die CDs wieder in Regalen der Plattenläden finden wollen, schreiben Century Media eine Mail, haha. Ansonsten gibt es ja noch Amazon und Ebay.

Rüdiger:
Und Schallplattenbörsen... Was sind die nächsten musikalischen Pläne und Herausforderungen für dich persönlich?

Sebastian:
Auf jeden Fall will ich unser Projekt ACTIONJACKSON weiter ausbauen. Die Resonanzen sind auch schon sehr positiv, obwohl es sich ja nur um ein Demo handelt. Wir arbeiten gerade an Liveshows und kümmern uns um einen Deal. Konkret wird's aber wohl erst in ein paar Monaten. Jedenfalls ist ACTIONJACKSON ein Projekt, bei dem Marc und ich uns richtig austoben können.

Redakteur:
Rüdiger Stehle
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