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HEAVY METAL - NIX IM SCHEDDEL...?: Interview mit Ringo

01.01.1970 | 01:00

Seit drei Jahren gibt es nun (fast) jeden Monat einmal "Heavy Metal - nix im Scheddel...?" in Leipzig. Ein guter Grund also, bei Oberguru Ringo mal anzuklopfen und ihn über die Anfänge der Scheddel-Konzertreihe bis hin zu den Zukunftsplänen gründlich auszuhorchen. Da der gute Ringo ein überdurchschnittlich auskunftsfreudiger Zeitgenosse ist, musste ich das sehr informative Interview allerdings ein wenig zusammenkürzen, denn meine Fragen wurden von ihm doch sehr ausführlich beantwortet. Ach ja, ein Mal habe ich es doch geschafft Ringo für ein paar Sekunden zum Schweigen zu bringen, nämlich gleich mit meiner, zugegebenermaßen etwas kuriosen, Einstiegsfrage.


Stephan:
Ihr habt die Frage "Heavy Metal - nix im Scheddel?" zum Motto eurer Veranstaltung ernannt. Wie fällt nach drei Jahren deine Antwort darauf aus?

Ringo:
(Ruhe im Karton, irritierter Blick in Ringos Gesicht, Grinsen in meinem) Dazu kann ich dir eigentlich gar nichts sagen. (lacht)

Stephan:
"Nix im Scheddel" - ja oder nein?

Ringo:
Das "Nix im Scheddel" ist ja eigentlich mehr ironisch gemeint. Der Witz an der Geschichte ist, dass das am Anfang viele nicht verstanden haben und dachten, dass wir nur irgendwelche anderen Veranstaltungen verarschen und uns lustig machen wollen. Aber das ist halt einfach nicht so. Es sollte eben ein einprägsamer Name sein. Mittlerweile sagt jeder: "Wir gehen zum Scheddel" oder "Scheddel-Party" und genau das sollte durch diesen Namen kommen. Ich würde mir nie erlauben unsere Stammgäste damit zu betiteln, dass sie nichts im "Scheddel" hätten.

Stephan:
Wie ist die Idee damals entstanden?

Ringo:
Es gab früher in Leipzig den "Rock Room", der fast schon mein zweites zu Hause war. Der wurde damals geschlossen und dann gab es für Metaller keinen richtigen Anlaufpunkt mehr, wo sie einfach in die Kneipe gehen und ihre Musik hören konnten. Ich wollte dann mit jemand anderem zusammen selber ein Konzert auf die Beine stellen, denn damit hatte ich schon etwas Erfahrung gesammelt und Organisation hat mir sowieso schon immer gelegen. Wir wollten einfach selber was machen, weil alles hier noch nicht so das Nonplusultra war. Das ging dann am Ende aber aus verschiedenen Gründen den Bach runter.
Zu dem Zeitpunkt fingen die Rock Room-Crew und die Leute von der Moritzbastei (kurz: MB, wurde in den siebziger Jahren von Studenten aufgebaut und besteht zum Teil noch aus alten Stadtmauern - Anm. d. Verf.) an Konzerte in der MB zu veranstalten. Felix (Scheddelmitbegründer - d. Verf.) war dort mit dabei, weil er auch im Rock Room hinter'm Tresen gearbeitet hatte und ihm hat das dann alles irgendwann nicht mehr gepasst und deshalb hat er dann dort nicht mehr mitgemacht. Als wir uns dann irgendwann mal im Flower Power (Leipziger Rock'n'Roll-Kneipe - Anm. d. Verf.) trafen, haben wir uns gesagt, dass wir zusammen Metalparties veranstalten wollen. Und da Felix ein Freund von Tonelli war, war schnell klar, dass wir diese Metalparties in Tonelli's Blues Bar machen wollten.

Stephan:
War es von Anfang an geplant, dass das eine fortlaufende Veranstaltung sein sollte?

Ringo:
Nein, es sollte eigentlich einmalig sein. Wir haben dann erstmal nach einem Namen gesucht und der stammt witzigerweise von einem Typen von S.F.O.C. Die hatten ein Konzert in der Moritzbastei und wir standen dort zusammen und haben überlegt, wie wir das alles gestalten könnten. Und da lief der Björn von S.F.O.C. an uns vorbei und meinte so: "Heavy Metal, nix im Scheddel". Und da machte es bei uns klick und der Name war geboren und ging uns gar nicht mehr aus dem Kopf.
Der erste Abend war dann ein DJ-Abend mit fünf oder sechs DJ's. Der kostete keinen Eintritt und es waren gleich 50-60 Leute da. Und da haben wir uns gedacht, dass das auch mit einem Konzert gehen müsste. Dann haben wir notdürftig das erste Konzert organisiert mit den CRUSHING CASPARS aus Rostock und das war auch gleich gut besucht. Da war halt endlich mal was ganz Neues im Zentrum von Leipzig, wo die Leute nicht so weit fahren mussten und es war damals auch so ein bisschen die Undergroundschiene, obwohl wir gleich fett nachgelegt haben.
Wir haben auch immer viele Leipziger Bands mit reingenommen, so wie bei der zweiten Veranstaltung mit BOILED KILT, wo der Laden bald aus allen Nähten geplatzt wäre. Und im Laufe der Jahre hat sich alles Schritt für Schritt etabliert.

Stephan:
Warum musstet ihr dann vor anderthalb Jahren umziehen?

Ringo:
Tonelli konnte den Laden nicht mehr halten. Sein Vertrag war ausgelaufen und er musste sich etwas Neues suchen. Wir hatten aber noch Zeit uns anderweitig zu kümmern, weil wir da gerade Sommerpause hatten. Dann ging Tonelli mit seiner Kneipe ins Kulturbundhaus und für ihn stand an erster Stelle, dass er dort "H.M.N.I.S." machen konnte. Er wollte die Veranstaltung schon behalten. Er hat sich da am Anfang auch viel mit gekümmert.
Dann haben wir auch ziemlich lange zusammengesessen, wie das Ganze realisierbar ist, denn in Vereinen wie dem Kulturbund läuft das eben immer relativ kompliziert und über zwei, drei Leute. Dadurch haben wir eben unsere alleinige Entscheidungsgewalt verloren und mussten immer jemanden fragen. Mittlerweile haben wir aber schon recht viel Freiraum, weil die sehen, dass das eine durchorganisierte Geschichte ist.

Stephan:
Wie beurteilst du das Zuschauerinteresse im Laufe der Zeit?

Ringo:
Die Besucherzahl ist eigentlich konstant geblieben. Wir hatten bei Tonelli's immer so 150-200 Leute. Wenn allerdings Pausen waren, also die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause und auch die erste im September, da war der Laden immer brechend voll. Es gab ja auch mal dieses Hickhack über zwei Monate, wo fast alles auseinander gebrochen wäre (siehe nächste Frage/Antwort - Anm. d. Verf.), und im Januar nach zwei Monaten Pause haben wir gleich mit so einem Kracher wie HYPNOS angefangen, da waren dann 250 Leute in dem Laden.
Aber durch die Qualität, nicht nur vom "H.M.N.I.S.", sondern auch von vielen anderen Veranstaltungen, geht das Interesse der Leute zurück, wenn keine richtigen Headliner am Start sind. Das ist eigentlich ein Kuriosum, denn die Leute sind ja am Anfang gerade deswegen gekommen, weil wir Bands präsentiert haben, die noch keinen großen Namen hatten. Da waren aber teilweise auch Bands dabei, die noch nie in so einer Location gespielt hatten. Du konntest dein Gegenüber auf der Bühne anfassen und mit ihm reden, so nah stand man an dem dran, was man ja im Kulturbundhaus jetzt auch hat. Das ist der Reiz, der die Veranstaltung eigentlich ausmacht. Wer kommt ILLDISPOSED oder HYPNOS schon so nahe wie beim Scheddel?
Jetzt hat es sich auf etwa 150 Leuten eingepegelt und bei besonderen Headlinern kann sich das auf bis zu 200 erhöhen, wobei die Metalszene in Leipzig eh nicht so groß. Aber die Leute wissen eben, wo sie einmal im Monat hinzupilgern haben.

Stephan:
Gab es irgendwann mal einen Punkt, wo du am liebsten alles hingeschmissen hättest?

Ringo:
Das war damals der große Knacks. Nach dem Auftakt im Kulturbundhaus vor zwei Jahren mit MALEDICTIVE PIGS bzw. MOSHQUITO gab es ja dann den Bruch und da war ich von einigen Leuten schon sehr enttäuscht, weil auch viele Sachen hinter dem Rücken abgelaufen sind und sich manche auf den anderen ausgeruht haben. Da wurde nicht mehr viel miteinander geredet und jeder hatte auch seine gewisse Arroganz. Es muss nun mal einer den Hut auf haben und bei dem jetzigen Team bin ich das nun mal. Ich sage, was ich denke und wenn jemand ein Problem hat, dann muss er halt darüber reden und das war damals nicht der Fall. Ich brauche keine Selbstdarsteller in der Truppe. Ich brauche Leute, die das Ganze leben, denn es ist ja eigentlich nur ein Hobby und jeder macht das in seiner Freizeit.

Stephan:
Welche der bisherigen Veranstaltungen hat dir im Nachhinein am besten gefallen oder am meisten Spaß gemacht?

Ringo:
Das kann man schlecht sagen. Von den Publikumsreaktionen her ist ILLDISPOSED der Megahammer gewesen (die einzige, die ich bisher in den neuen Location versäumt habe - da habe ich wohl was verpasst - d. Verf.). Die Scheddel-Geburtstage waren alle drei fett, aber es hatte jede Party ihren eigenen Charme. Das ist schwierig zu sagen, aber es waren schon ein paar Highlights dabei. Es war immer wieder schön, wenn HARMONY DIES gespielt haben, die gute Freunde von uns sind oder auch die JAILBREAKERS-Konzerte, die ja auch ein bisschen aus der Reihe fallen (einmal im Jahr spielen statt den Knüppelbands Rock'n'Roll-Kapellen wie die AC/DC-Coverband THE JAILBREAKERS - Anm. d. Verf.). Oder auch das Weihnachtskonzert mit MANOS, wo wir ja einen absoluten Rekord aufgestellt haben.

Stephan:
Kannst du noch ein kurzes Resümee von der Geburtstagsveranstaltung im letzten Monat ziehen?

Ringo:
Ganz kurz: Megahammer! Es wird schwer fallen das nächstes Jahr zu toppen. Das Publikum ging richtig ab und wir haben mit dem Jägermeister-Promoteam oder auch dem Luftgitarren-Wettbewerb eine Menge aufgefahren. Die Meinungen zu den GoGo-Girls waren zwar gemischt, aber es war halt mal was anderes. Sogar CRACK UP und der Drummer von MY DARKEST HATE (Klaus Sperling - d. Verf.), der ja mit PRIMAL FEAR schon viel rumgekommen ist, waren von der Organisation und dem ganzen Drumherum total begeistert und haben gesagt, dass sie so etwas noch nicht erlebt haben.

Stephan:
Ist die Ankündigung "Scheddel - die Letzte" für den 26.7. ernst gemeint?

Ringo:
Das werde ich in letzter Zeit oft gefragt. Es ist halt so, dass man vor zwei, drei Monaten gemerkt hat, dass bei den Leuten eine unwahrscheinliche Lustlosigkeit aufgetreten ist. Es wurde immer schwieriger Headliner heranzuholen. In den drei Jahren haben ja eine Menge Bands bei uns gespielt, wenn man bedenkt, dass wir uns immer alles selber ranholen, d.h. wo ich anrufe und frage, wie es aussieht. Es war der Zeitpunkt da, dass wir alle eine kleine Schaffenspause gebraucht haben. Die Sommerpause ist auch nie eine gewesen, da man sich immer im Juli schon kümmern musste, wer im September spielt. Wir haben uns im Endeffekt dann geeinigt, dass wir im Juli die letzte Party machen und dann ist erstmal ein halbes Jahr Pause um dann im Januar 2004 mit neuem Konzept wieder loszulegen.

Stephan:
Wie wird das neue Konzept aussehen?

Ringo:
Das wird so aussehen, dass es vermutlich gar keine Konzerte mehr im Foyer (= kleiner Saal - d. Verf.) geben wird und wir alles im großen Saal machen. Da können sich auch die Bands voll entfalten, denn für manche ist es schwierig auf so einer kleinen Bühne ihre ganze Show aufzufahren. Es soll auch so sein, dass man den großen Saal beliebig kleiner und größer machen kann.
Dann wird es vielleicht noch einen eigenen "Scheddel-Tresen" geben, welcher der Kommunikationsstützpunkt sein soll, wo nach der Show Bandmitglieder selber ausschenken oder der als Anlaufpunkt dient, wenn es Fragen an das Scheddel-Team gibt. Es kann sich aber auch jeder auf unserer Homepage melden und Vorschläge für Verbesserungen machen.
Bandtechnisch sind wir mit einigen fetten Acts im Gespräch, wobei wir aber trotzdem versuchen wollen das Niveau gleich zu halten. Um so höher du auffährst bzw. wenn du einmal ein gewisses Niveau erreicht hast, dann kommst du nur ganz schwer wieder weg davon. Dann bleiben dir die Leute aus, weil die dann nur noch große Bands für zehn Euro Eintritt sehen wollen. Damit der Scheddel aber trotzdem im Gespräch bleibt, sind in den nächsten vier Monaten auch ein paar Sachen geplant. Da wollen wir jeden Monat einen Scheddel-Tanzabend mit Metalquiz machen. Da können sich junge DJ's vorstellen und es soll dann auch so sein, dass die Gäste ihre eigenen CD's mitbringen können, denn jeder kennt ja das Phänomen, dass er seine neueste CD auch irgendwo beim Bierchen hören möchte.
Jetzt gibt es allerdings schon wieder die ersten Gespräche für ein Weihnachtskonzert, damit würden wir den Leuten gleich zeigen, dass wir wieder da sind. Mein Hauptanliegen ist allerdings dieses "Scheddel on tour", d.h. das "H.M.N.I.S." supported Leipziger Bands. Da werden sich die Scheddel-Crew und Leipziger Bands in anderen Städten vorstellen. Das soll wie eine kleine Tour werden, u.a. ist da auch in Belgien was geplant.

Stephan:
Kannst du dir vorstellen eure stilistische Ausrichtung, die ja bislang eigentlich fast nur Death und Thrash Metal umfasste, in Zukunft ein wenig zu erweitern?

Ringo:
Wir versuchen es, das zu mixen. Wir haben ja auch zwei Black Metal-Fans im Team, aber ich sage ganz ehrlich, dass ich nicht so auf Black Metal stehe und da müssen die zwei eben erstmal an mir vorbei. Wir versuchen auch so Sachen wie Grindcore, Hardcore oder Doom Metal mit reinzunehmen. Nächstes Jahr wird man dann sicherlich die eine oder andere Band, die schon mal als Headliner hier gespielt hat, als Co-Headliner sehen und wenn es möglich ist versuchen wir das auch zu mixen.
Aber die Reaktionen sind schon eigenartig, denn die Leute wollen halt zum Scheddel gehen und voll einen vor's Brett haben. Da gibt es Leute, die wollen drei Bands sehen, die dir voll in den Arsch treten. Aber um die Geschichte interessanter zu machen, versuchen wir schon Stile zu kombinieren. Aber man hat ja gesehen, dass sich an solchen Bands wie FALLEN ANGEL'S SYMPHONY (Gothic-Rocker, die vor zwei Monaten mit dabei waren - Anm. d. Verf.) einfach die Geister scheiden.

Stephan:
Gibt es nächstes Jahr das ursprünglich für diesen Sommer geplante Scheddel-Open Air?

Ringo:
Dieses Jahr hätten wir das natürlich gerne gemacht, aber durch meinen schweren Unfall (Ringo hatte eine Begegnung der unangenehmen Art mit einer Straßenbahn, lag dann eine ganze Weile im Krankenhaus und muss sich seitdem mit zwei Krücken durch die Gegend bewegen - Anm. d. Verf.) ging das nicht, da ich nun mal der Hauptinitiator der ganzen Sache bin. Außerdem müssen wir schauen, was die Fördergelder dieses Jahr bringen. Es ist halt einfach ein Traum von uns.
Mit dem Scheddel-Sampler (siehe Review ) haben wir uns nun schon einen Traum erfüllt, dass wir mit so einer kleinen Gruppe einen eigenen Sampler auf die Beine gestellt haben, wo uns die Bands nicht 100 oder 200 Euro überweisen mussten um darauf vertreten zu sein. Nächstes Jahr wollen wir das Open Air machen, auch wenn es erstmal ein kleines über ein oder zwei Tage ist. Es ist natürlich cool, dass das Konzept schon steht, weil wir im letzten Jahr da schon mit den ganzen Planungen bezüglich Absperrungen, Dixie-Toiletten, Security usw. angefangen haben.

Stephan:
Woran liegt es deiner Meinung nach, dass ihr euch gerade in Musikerkreisen einen so guten Ruf erarbeiten konntet?

Ringo:
Ich denke, das Publikum bekommt viel geboten. Denen brauche ich nicht viel Honig in den Bart zu schmieren, denn das Publikum habe ich. Es kommen halt nicht Heerscharen aus Berlin oder so angereist, sondern das ist alles Leipzig und Umgebung. Aber die Bands, die aus Stuttgart oder auch aus Tschechien, Polen oder Dänemark kommen, die erzählen sich dann untereinander, dass sie bei einem kleinen Gig in Leipzig waren, wo es sehr gute Bedingungen mit leckerem Essen und Backstagepässen wie bei einem Profikonzert gab. Die tragen das halt an andere Bands weiter. Durch so etwas bekommen wir auch manchmal lukrative Bands ran. Da ruft auch schon mal eine Band wie PANDEMIA oder FLESHLESS von alleine an, die sich einfach nur wegen dem zufriedenstellenden Gig von HYPNOS, die halt total begeistert waren, beworben haben.
Das spricht sich halt dann deutschlandweit und darüber hinaus herum, dass es bei uns wie unter Freunden läuft mit dieser familiären Atmosphäre und dass auch die Fans ziemlich geil drauf sind. Felix ist ja Mitbegründer und er ist selbst Basser bei S.F.O.C. gewesen und weiß, wie eine Band das empfindet. Ich lege da großen Wert drauf, dass vom Essen bis zum Sound alles stimmt und es sind bei uns direkt zwei Mädels für die Belange der Bands abgestellt, die ihnen die Wünsche von den Lippen ablesen. (Was für Wünsche das da wohl sein mögen... - Anm. d. Verf.)

Stephan:
Was hörst du dir privat so außer dem unumgänglichen Death Metal an?

Ringo:
In letzter Zeit höre ich privat kaum noch Musik. Man kriegt ja ziemlich viel zugeschickt und damit ist mein Kopf voll. Ab und zu höre ich mir ein bisschen House an, also der krasse Unterschied. Das kriegen dann die Leute manchmal beim Aufbau zu spüren, wenn ich da mal eine CD wie SVEN VÄTH einlege.

Stephan:
Was für einen Stellenwert nimmt der Scheddel für dich persönlich ein?

Ringo:
Da musst du mal meine Freundin fragen. (lacht) Die muss das Ganze immer durchleiden. Sie ist schon fast der Meinung, dass der Scheddel mir wichtiger ist als alles andere. Das ist nicht nur mein Hobby, es ist wie mein Baby. Ich versuche auch trotz diverser OP's bei jeder Veranstaltung dabei zu sein und nichts schleifen zu lassen oder das Zepter aus der Hand zu geben. Es ist schon ein sehr hoher Stellenwert für mich und ich lebe das richtig. Das ist für mich einfach das Nonplusultra.

Stephan:
Damit wären wir durch. Vielen Dank für das Interview.

Redakteur:
Stephan Voigtländer

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