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Equilibrium (Listening-Session)

12.06.2008 | 09:15

Was gab es in der Vergangenheit nicht alles zu hören von, über und mit EQUILIBRIUM. Die Band um Frontschwein Helge Stang und Kompositionsvirtuose René Berthiaume hat sich dennoch drei Jahre mit ihrem neuesten Album "Sagas" Zeit gelassen. Wie entwickelt sich eine Band weiter, die ein für viele Fans nahezu perfektes Power-Folk-Album veröffentlicht haben? Oder noch ein wenig pauschaler: Gibt es überhaupt Entwicklung oder eher krampfhaftes Festhalten an einem überraschend erreichten Status quo? Die Antwort auf diese Fragen sollte ich am heutigen Abend in den Helion Studios bekommen. POWERMETAL.de durfte exklusiv ein Ohr auf die neue EQUILIBRIUM-Platte "werfen", zusammen mit Helge (Gesang), René (Gitarre und Keys) und Seref-Alexander Badir (Produzent).

Zumindest die Erklärung für die Wartezeit ist schnell gefunden: "Es sind natürlich viele Faktoren, die da immer eine Rolle spielen. Wir müssen alle nebenbei arbeiten. Schule, Studium, umziehen, wegziehen - ziemlich viel Kram also. Außerdem haben wir viele Konzerte gehabt, die die Wochenenden ausgefüllt haben. Richtig angefangen mit der Komposition haben wir auch erst im Sommer 2007", so René und Helge. Da der Fokus dieses Berichts aber nicht auf Vergangenheitsbewältigung liegen soll, wenden wir uns ganz schnell der Platte zu.

Eröffnet wird "Sagas" durch den 'Prolog auf Erden'. Das Stück ist im Wesentlichen ein Instrumental, das allerdings einen getragenen Sinnspruch und ein paar stimmige Screams enthält. Schon die ersten Töne stellen klar, dass EQUILIBRIUM fett, nein, richtig FETT produziert haben. Und so beginnt die Scheibe mit epischen Chören, mächtigen Gitarrenwänden, dramatischen Orchesterarrangements, träumerischen Flöten, zieht die Geschwindigkeit dann bei einem Uptempo-Mittelpart ordentlich an, in dem auch die ersten Screams zu hören sind, um im Abschluss mit einer fröhlichen Humppa-Melodie, die den Sinnspruch untermalt, auszuklingen. In den Humppa-Gefilden hält man sich jedoch nur kurz auf, um schlussendlich die Kurve zu nettem Folk-Power-Sound zu kriegen. Massiv, gewaltig und überrollend. Wenn das die gesamte Laufzeit der Scheibe so weitergeht, werde ich die nächsten Wochen wohl nur noch Neo-Folk hören, damit sich meine Ohren wieder so langsam an die Realität herantasten können.

Weiter geht's mit 'Wurzelbert'. René erklärt, dass der Song eigentlich schon auf "Turis Fratyr", dem Vorgängeralbum, kommen sollte. Die Geschichte ist gleichsam witzig wie verrückt: Der/Ein Wurzelbert läuft durch die Gegend und spielt Fidel. Das Fatale: Sein Spiel tötet alles um ihn herum. Im Laufe seines mörderischen Treibens kommt er zu einer Gruppe feiernder Menschen. Wobei Feiern wohl nicht ausreicht – eher ist es eine große Sex-Party [ist ja 'ne bombige Story ... - OS] Was dann passiert und wie es weitergeht? Das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Eröffnet wird das Stück durch Fanfaren, wie man sie aus Sandalenfilmen à la "Ben Hur" oder "Gladiator" kennt, welche durch eine schnelle Lead-Gitarre abgelöst werden. In Verbindung mit den rhythmischen Screams drängt sich mir interessanterweise der Vergleich mit alten CHILDREN OF BODOM-Platten auf, auch wenn René meine Meinung nicht unbedingt teilt: "CHILDREN OF BODOM haben ja relativ simple Keyboard-Arrangements, Sachen, die ein Keyboarder mit zwei Händen spielen kann. Das geht bei EQUILIBRIUM nicht, da bräuchtest du zehn Hände. Es ist also eine ganz andere Geschichte." Unterstrichen wird diese Aussage durch den Refrain des Stücks, der neben einem netten Riffing durch ein Synthie-Akkordeon dominiert wird und ganz klar in eine andere Richtung als Melodic Death abzielt. Die ganze Nummer ist ein nettes Folk-Humppa-Stück, mit Heavy-Gitarren, viel Power und Off-Beat-Romantik.

Zumindest der Titel lässt aufhorchen: 'Blut im Auge'. Und auch die Vorgeschichte stimmt auf einen interessanten Hörgenuss ein. Helge wird in diesem Song nämlich von dem Sänger der Band KARLAHAN unterstützt, die bei einem von EQUILIBRIUM ausgerichteten Bandcontest gewonnen hat. Auch 'Blut im Auge' besticht durch die klassischen EQUI-Elemente: Von Uptempo-Parts mit Power-Metal-Attitüde über modern-epische Heavy-Parts hin zu träumerischen Keyboard-Ozeanen ist eigentlich alles dabei. Kein Meilenstein, aber auch kein Griff ins Klo, vielmehr grundsolide.

Der vierte Song, 'Unbesiegt', wird mir als etwas Neues, für EQUILIBRIUM absolut Untypisches vorgestellt. Dementsprechend gespannt bin ich auf den Song und werde trotzdem noch überrascht: Zu Beginn schallt nicht etwa das dreiundzwanzigste Humppa-Riff aus den Boxen, sondern exotische Melodien, umspielt von südlichen Rhythmen, die sich am besten als "karibisch" umschreiben lassen. Das Konzept wird von den Gitarren aufgegriffen und kleidet diese Metal-untypischen Strukturen in ein klassisches EQUILIBRIUM-Gewand. Nach einem Ausflug in härtere Metal-Regionen wird am Schluss des Songs noch einmal kräftig gegroovt (Bass!) und das Indianische mit epischen skandinavischen Metal-Arrangements konfrontiert. Dieser Culture-Clash macht deutlich, wie viel Spaß René am Orchestrieren und Perfektionieren seiner Songs hat (Unabhängig davon, dass dieser "Culture-Clash" verdammt gut funktioniert). "Ich neige oft dazu, Dinge auch nur anzudeuten", so René. "Deswegen ist es wirklich wichtig, sich das Album auch einmal über Kopfhörer anzuhören." Möglicherweise wird diese Komplexität Hörer mit geringerem Anspruch abschrecken, dennoch meine ich, dass gerade 'Unbesiegt' mehr als nur ein Ohr wert ist.

'Verrat' wird als härterer Song angekündigt, und genau als solcher tritt er mit seinem ausgezeichneten Metal-Riffing und zurückgefahrenen Synthie-Anteil ordentlich in die Springerstiefel-Fußstapfen härter orientierter Vertreter der Folk-Metal-Zunft. So wird die erste Hälfte des Songs von bösartigen Gitarren und Düster-Meier-Keyboards bestimmt, während im zweiten Part die Epik-Fröhlichkeit tendenziell das Dunkle vertreibt. Schlussendlich werden die Parts noch einmal gegenübergestellt, um in einer bombastischen Klimax den Kampf Gut gegen Böse auszutragen. Für mich das bis dato beste Stück, da es ordentlich Geschwindigkeit besitzt, die melodische Komponente angenehm im Hintergrund gefahren wird und eine für EQUI-Standards außergewöhnliche Finsternis in dem Song mitschwingt.

Der sechste Song auf dem Album, 'Snüffel', soll nicht nur ein für allemal die "Helge nimmt Drogen"-Diskussionen aus der Welt schaffen, sondern stellt gleichermaßen die thematische Fortsetzung zu 'Met' dar. 'Snüffel' fährt in seinem Cadillac mit vorgespannten Pferden eine ordentliche Hump-'n'-Roll-Attitüde – wenn es den Begriff noch nicht gibt, sollte er dafür erfunden werden. Herausragend ist die stimmige Sologitarre, die sich leider ein wenig zu kurz erhebt, bevor sich der Song in einen groovenden Mittelpart verabschiedet, der jeder Teutonen-Stahl-Band zur Ehre gereichen würde und live ordentlich Dampf machen wird. Schnell, unkompliziert, fürs Bangen konzipiert – einer der Songs, die am ehesten an die bandeigene Vergangenheit anknüpfen.

Ein wenig unkomplizierter tritt dem fellummantelten Exil-Indianer der nächste Song, 'Heimwärts', entgegen. Apropos "heimwärts": Das Intro erinnert irgendwie ein wenig an eine "Frodo kommt ins Auental"-Romantik und stellt Renés zweite musikalische Heimat und Inspirationsquelle vor: "Filmmusik ist einer der größten Einflüsse. Eigentlich erklärt der Begriff ja eher die Funktionalität der Musik als die Musik an sich, aber die meisten verbinden natürlich damit Hollywood-Orchester oder Ähnliches, und das ist eigentlich auch meine erste Assoziation." Allerdings wird der liebe Frodo schnell vom EQUI-Dampfzug überrollt und von nettem Uptempo-Metal pulverisiert. Übergangslos brettert der Zug über eine Laune machende Vier-Powerchord-Brücke, bevor er im Off-Beat in den Bahnhof "Skandinavia Mitte" einfährt und die Service-Kräfte kurz und schmerzlos die letzten Reste von Frodo von der Windschutzscheibe wischen. Und so kommt man an, bevor realisiert wurde, dass man überhaupt losgefahren ist.

Bevor wir zum achten Song des Albums übergehen, gibt es eine Besonderheit von "Sagas" zu klären: "Man könnte sagen, die CD ist so wie eine Party", breitet Helge aus. "Es geht irgendwann los, dann ist erst mal Krawall bis zu einem gewissen Punkt, ab dem alle an ihrem Bier hängen und es 'chillig' wird. Das wären hier die Songs sieben, acht und neun. Anschließend kommt das letzte Aufbäumen der Party-Fraktion, bevor man sich doch endgültig der Nachtruhe hingibt und die Feier ausklingen lässt." René erklärt, dass diese Auswahl ganz bewusst getroffen wurde: "Wir sind keine Fans von einer klassischen Abfolge wie Partysong, ruhiger Song, Partysong, etc. Wir versuchen über das gesamte Album einen Bogen zu spannen." Diesem Konzept folgend, wartet auf den Rezipienten nun die zweite, möglicherweise anspruchsvollere Hälfte des Albums.

Eingeleitet wird sie durch 'Heiderauche', ein Instrumental. Hier dominiert klar der Filmmusikcharakter, was aber keinen Tadel sondern vielmehr eine Tugend darstellt. Vor Beginn des Songs erwähnte René, dass er sich beim Komponieren gerne Naturbilder auf den Bildschirm lädt und unter dem Eindruck dieser Stillleben versucht, das dargestellte Motiv einzufangen und in der Musik aufs Neue aufleben zu lassen. Das merkt man diesem Song sehr gut an und wird beim letzten Stück des Albums noch einmal um Welten stärker zum Ausdruck gebracht. Die Augen schließend, nimmt mich der Song mit auf die Reise eines Adlers, der über die Anden fliegt und im Schlag seiner Flügel den majestätischen Anblick der schneebedeckten Gipfel genießt. Nicht zuletzt die eingesetzte Panflöte vermittelt einen wunderbar sehnsuchtsvollen Moment, der in der Epik der sich nie voll entfaltenden Orchestrierung eine ganz spezielle Gänsehautstimmung vermittelt.

Sowohl inhaltlich als auch von der Grundstimmung her bewegt sich der nächste Song, 'Die Heide und der Fluss', in ganz ähnlichen Gewässern wie das Lied zuvor. Allerdings brettern uns hier nicht die filigranen Töne einer einsamen Panflöte, sondern fette Gitarren, Keys und ein (in diesem Fall live von der befreundeten Band KARLAHAN eingespielter) Chor entgegen. Gerade dieser Chor macht abseits manowarischer True-Metal-Pfade definitiv Laune. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung versehen: EQUILIBRIUM schaffen es trotz ihrer hohen Standardgeschwindigkeit, in diesem Song eine traurig-träumerische Atmosphäre aufs Moosbett-Parkett zu zaubern. Nur das wahnsinnige Key-Solo gegen Ende steht dem ein wenig entgegen. Zum Schluss werden noch die an Klassik interessierten EQUI-Hörer bedient, bevor das Lied durch ein hoheitliches Gitarren-Lead beendet und die Metal-Fraktion durch Vogelgezwitscher und Windhauchen abgelöst wird.

Der zehnte Song, 'Des Sängers Fluch', wird durch eine akustische Gitarre eröffnet, deren Akkorde eine getragene Melodie intonieren, die gut auf die erzählte Geschichte eingeht: Ein junger und ein alter Barde gehen gemeinsam dem Tod des Älteren entgegen und reflektieren über die Vergangenheit. Dieses Thema wird im Song durch ein breites Spektrum verschiedener Stimmungen aufgegriffen. So geht es von irisch anmutenden Hooks über SANTANA-artige Soli hin zu energiegeladenen Power-Folk-Riffs. Ein sehr schöner Song, der durch seinen vom Bass dominierten Mittelteil, welcher in einen schwerfälligen Humppa-Part überleitet, noch einmal kräftig an den Nackenmuskeln herumoperiert. Der Einsatz der Keyboards am Schluss des Songs vermittelt ein eigenartiges Hochgefühl, welches sich nahtlos in den nächsten Song hinüberrettet.

Dieser heißt 'Ruf in den Wind'. René steckt mir, dass dieser einer seiner Lieblingssongs ist. Unter dem Eindruck der Musik der Bolivianer, die man alle Nase lang in der Fußgängerzone sieht, wurden die südlichen Einflüsse durch die EQUIsierungs-Maschine gejagt, um daraus einen amtlichen Song mit viel Power zu machen. Den Spaß an dieser südamerikanischen Musik hört man dem Song mit der ersten Note an. Lustige Vorstellung: Ein nietenbewehrter Metal-Head mit Kutte, Tattoos und E-Gitarre in der Fußgängerzone neben einem 1,60 m großen Inka-Musiker mit Panflöte und handgenähtem Überwurf mit Indianer-Optik. Dieser Anblick geht mir während des Songs nicht mehr aus dem Kopf und beschreibt die Stimmung, die durch diese Arrangements übermittelt wird, ganz gut. Der einzige Wermutstropfen ist der meines Erachtens nach unnötige Synthie-Akkordeon-Einsatz. Das nimmt dem Song einen Teil seiner Exotik und tritt den Hörer zu sehr in Richtung Nord-Nord-Folk.

Mit 'Dämmerung' ist der Titel des anschließenden und vorletzten Song des Albums sehr gut getroffen. Eine traurige Weise, angestimmt durch eine Panflöte, und ein schwermütiges Riffing nehmen uns mit in Richtung Gothic, eben der musikalischen 'Dämmerung' mit düster-schwarzem Ambiente. Durch die epische Instrumentierung und einen virtuos eingesetzten Tonlagenwechsel wird die Tragik der Geschichte über zwei Freunde, die sich bis in den Tod begleiten, gut umgesetzt und lädt den Hörer massiv dazu ein, sich der Stimmung völlig hinzugeben. Dennoch, und das ist René wichtig, sollen die Songs von EQUILIBRIUM bei aller Schwere oder Melancholie am Ende immer einen Hoffnungsschimmer vermitteln. So auch hier, wobei 'Dämmerung' den mit Sicherheit düstersten Song des Albums darstellt. Helges Screams sind zum letzten Mal auf dem Album zu hören, der nächste Song, 'Mana', ist ein reines Instrumental.

Mit einer Spiellänge von über sechzehn Minuten, dem Einsatz einer realen Panflöte und eines echten Violinisten sowie dem Einsatz aller kompositorischen Fähigkeiten von René stellt dieser Song ein derart komplexes Meisterwerk dar, dass Worte dem Ganzen nicht gerecht werden können. So viel sei dennoch gesagt: Es ist großartig. Eingeleitet durch Rabengeschrei wird der Hörer auf eine lange Reise mitgenommen. Dieser Song ist ein Paradebeispiel dafür, wie Musik die Psyche anregt. Unter anderem bei Freud beschrieben, ist es nicht allein eine Vermittlung von Tatsachen, sondern die Entstehung einer Illusion im Geist des Zuhörers. Dieses Prinzip treibt 'Mana' auf die Spitze, könnte es doch ebenso eine ethno-kulturelle Reise durch die musikalischen Internationalitäten wie die Darstellung eines Tages in der Serengeti oder der Bericht einer Jagd von Löwen auf Elefanten sein. Diese Stimmungsambivalenz entsteht durch viele Arrangementwechsel, die auch einem klassischen Komponisten zur Ehre gereicht hätten. So viel zu diesem Song an dieser Stelle: Hört ihn euch einfach selbst an – oben Beschriebenes kann nur ein Hinweis sein.

Bleibt der Platz für ein Fazit. Das ganze Album am Stück zu hören, fällt wahrscheinlich sehr schwer. Teilweise wird der Hörer definitiv überfordert; der massive Einsatz breitflächiger Instrumentierungen und die daraus entstehende Komplexität tun ihr Übriges. Auch René und Helge stimmen dem zu und hören das Album meist in zwei Etappen. Was den allgemeinen Sound angeht, bleibt festzuhalten, dass sich EQUILIBRIUM, so wie man sie bisher kannte, stark verändert haben. Der Einsatz südamerikanischer Rhythmen und Instrumente stellt eine klare Abkehr von nordischem Folk Metal dar, was dazu führt, dass die Band ihre Musik eher als "Welt- oder World Metal" bezeichnen würde. Ich finde die Entscheidung, so etwas zu machen, sehr mutig und das Ergebnis spannend. Gerade Songs wie 'Mana' oder 'Unbesiegt' sind an sich großartig – allein die Frage nach dem Sinn bleibt bestehen. Wäre es nicht besser, solche Experimente abseits von EQUILIBRIUM in einem Side-Projekt auszuleben? Im Allgemeinen wird diese Antwort sicher am Verkaufstisch entschieden. Ich für meinen Teil würde sagen: Wenn dieser Schritt nicht gegangen worden wäre, so hätten wir wahrscheinlich die 55. Kopie von KORPIKLAANI oder FINNTROLL. Und das wäre langweilig und unnötig.

Ich kann nur jedem raten, mal ein Ohr zu riskieren und biete deshalb zum Schluss folgende Einordnung an: Mit "Sagas" stellen sich EQUILIBRIUM in die Mitte zwischen MOONSORROW und RHAPSODY OF FIRE, mit einem gehörigen Teil südamerikanischer Exotik. Die letzten Worte jedoch überlasse ich der Band: "Wir sind zuversichtlich, dass dieses Ding ankommt, um nicht zu sagen: einschlägt wie 'ne Bombe", meint Helge augenzwinkernd. René lässt sich mit Bedacht ein Türchen offen: "Ich bin immer einer der größten Zweifler, was meine Arbeit anbelangt, aber ich wünsche mir natürlich, dass die Scheibe einschlägt, vom Publikum gut aufgenommen wird. Aber ich versuche auch, nicht darüber nachzudenken. Viele sagen, dass das Teil gut ankommt. Dennoch ist es wichtig, die Distanz zu wahren. Denn falls es doch floppt, macht es keinen Sinn, in ein tiefes Loch zu fallen." In diesem Sinne: Seid gespannt auf "Sagas", denn es ist erstens anders und zweitens als ihr denkt.

Redakteur:
Julian Rohrer

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