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ETERNAL FLIGHT: Interview mit Gérard Fois

01.01.1970 | 01:00

Mit seiner ehemaligen Gruppe DREAM CHILD ist Gérard Fois vor einigen Jahren irgendwann in einer Sackgasse geendet. Seine Mitmusiker dachten seinerzeit bereits, sie müssten dringend eine Rockstar-Attitüde an den Tag legen und machten Herrn Fois die Entscheidung, die Band letztendlich aufzulösen, recht einfach. Doch ganz unterkriegen lassen hat sich der französische Sänger nicht, so dass er einige Zeit später mit ETERNAL FLIGHT eine neue Band an den Start gebracht hat, die mit ihrem Debüt "Positive Rage" Gérard's alte Kapelle auch locker in den Schatten stellen kann. Dieser Meinung schloss sich der Franzose an und gab mir dabei einen Einblick in all das, was seit dem Ende von DREAM CHILD so passiert ist:

Björn:
Hallo Gérard, wie geht's dir?

Gérard:
Haaalllooo! Mir geht's gut, danke der Nachfrage. Wir haben gerade zwei Konzerte mit PARAGON hier in Frankreich absolviert und wir bekamen tolle Reaktionen und hatten eine Menge Spaß!

Björn:
Ich habe vor kurzem ein Exemplar eures neuen Silberlings "Positive Rage" bekommen und war sehr beeindruckt von dieser Scheibe. Ich bin aber wahrscheinlich nicht der erste, der so etwas sagt, oder?

Gérard:
Vielen Dank für dieses Kompliment! Wir haben bis jetzt noch nicht ganz so viel Feedback bekommen, doch bisher sind die Reviews und die Reaktionen seitens der Presse in der Tat sehr gut.

Björn:
Mir gefällt an eurer Musik gut, dass ihr zu keiner Zeit cheesy klingt. Stattdessen habt ihr eine Menge kraftvolle Riffs in eure Musik gepackt. Wie wichtig ist die Heavyness im Sound von ETERNAL FLIGHT?

Gérard:
Oh ja, wir wollten auf jeden Fall als Power-Metal-Act mit progressivem Touch tituliert werden, und eben nicht das genaue Gegenteil. Wir lieben dicke Riffs, aggressiven Stoff und die Power der Gitarren. Wir möchten euch allen in den Hintern treten und so schnell wie möglich in eurer Gegend spielen, damit ihr euch von diesem Statement selbst überzeugen könnt. Wir möchten unsere Songs eingängig, aber gleichzeitig auch interessant und spannend halten.

Björn:
In meiner Promoinfo werdet ihr mit Gruppen wie VICIOUS RUMORS, QUEENSRYCHE und JUDAS PRIEST verglichen. Hatten diese Band einen großen Einfluss auf euer Schaffen, oder gibt es da auch noch andere Bands, denen diese Rolle zusteht?

Gérard:
Ja, ich glaube schon, dass gerade diese Bands einen großen Einfluss auf mein Songwriting und mein Spiel hatten. Zu dieser Liste kannst du aber noch SAVATAGE, NEVERMORE, DREAM THEATER, alte METALLICA und IRON MAIDEN hinzuzählen. Ich liebe die Stimme des Sängers in diesen Gruppen, und auch die Musiker dort sind großartig. Sie versuchen ihre Musik stets kraftvoll und doch variabel zu gestalten, und in dieser Hinsicht hatten sie einen zusätzlichen Einfluss auf unseren Sound. Aber ich möchte dabei betonen, dass wir sie keinesfalls kopieren, denn wir haben sicherlich keines ihrer Riffs gestohlen. Wir haben ihrer Musik einfach nur zugehört und sie genossen.

Björn:
Andererseits werden natürlich auch einige französische Bands im Begleitschreiben genannt, so zum Beispiel SORTILEGE, TRUST und H-BOMB. Wie schaut es mit diesen Truppen aus? Welchen Einfluss hatten sie und die gesamte französische Metal-Szene auf euren Sound?

Gérard:
TRUST waren für mich die Besten. Zu Beginn ihrer Karriere, zwischen 1979 und 1984, waren ihre Musik und die Attitüde wunderbar, und selbst wenn mir diese ganzen Ego-Streitereien, die sie im Nachhinein führten, nicht gefallen, so waren sie doch ein gutes Beispiel für jede einzelne Band hier. Ich denke nicht, dass ETERNAL FLIGHT von ihnen beeinflusst worden sind, aber wir respektieren sie und das Vermächtnis, das sie hinterlassen haben.

Björn:
Damals in den Achtzigern war die französische Metal-Szene ja auch recht lebendig mit solchen Bands wie KILLERS, SORTILEGE und H-BOMB. Heutzutage sind jedoch nur noch wenige bekannte Bands in der Szene aktiv und diese gehören dann auch meistens noch der extremeren Sparte an. Ist traditioneller Heavy Metal in Frankreich tot?

Gérard:
Wir sind hier! Haha, ich mache nur Spaß! Nein, ich denke, dass du einige interessante und sehr gute Bands wie NIGHTMARE, die ja bei Napalm Records unter Vertrag stehen, MANIGANCE, ALKEMYST - sie haben einen italienischen Sänger und haben ein Album bei Nuclear Blast herausgebracht – und KARELIA (bei Drakkar unter Vertrag) vergessen hast. Auch KILLERS veröffentlichen nach wie vor neue Platten. Dann gibt es noch Gruppen wie MALEDICTION und MYSTERY BLUE, von denen ich aber nicht so viel kenne. Und zu guter Letzt haben wir noch Acts wie DYSLESIA und REST IN PEACE, und es gibt immer noch ein Publikum für all diese Bands.

Björn:
Wenn du die Szene von heute mit der in den Achtzigern vergleichst, was hat sich da so alles verändert? Welche Entwicklung hat die französische Metal-Szene durchgemacht?

Gérard:
Immer mehr Labels nehmen die Bands ernst, und auch die Medien unterstützen uns besser. Die Fans stehen auch wieder besser hinter der französischen Szene, während es in der Zeit von 1988-96 noch sehr schwer für Bands wie uns gewesen ist. Aber es ist noch lange nicht so einfach wie in Deutschland, denn in eurem Land habt ihr zum Beispiel mehrere Medien für diesen Stil, mehr Clubs, mehr Labels, mehr Manager und überhaupt mehr von allem!

Björn:
Was ist denn aus den ganzen Bands geworden, die ich oben angeführt habe? Gibt es abgesehen von KILLERS überhaupt noch eine Gruppe, die auch heute noch aktiv musiziert?

Gérard:
KILLERS gibt es immer noch, auch wenn heute nur noch der Sänger/Gitarrist vom Original-Line-Up übriggeblieben ist. Viele Bands haben sich aber aufgelöst, vor allem auf Grund der Politik der einzelnen Plattenfirmen und wegen der mangelnden Unterstützung von Presse und Fans.

Björn:
Du selber warst eine Zeit lang bei DREAM CHILD, einer der wenigen französischen Bands, die Ende der Neunziger noch traditionellen Metal spielte. Was ist aus dieser Band geworden? Ist ETERNAL FLIGHT so eine Art Nachfolger von DREAM CHILD?

Gèrard:
1999 haben zwei Mitglieder beschlossen, die Band sieben Monate nach dem Release des zweiten Albums über Metal Blade verlassen. Sie meinten, dass die Dinge nicht so schnell vorangehen würden, wie sie sich das erhofft hatten, aber vielleicht dachten sie auch, wir würden ganz schnell ganz groß werden, weil wir bei Metal Blade unter Vertrag waren. Wie auch immer, ich war zufrieden mit der Arbeit von Metal Blade und entschied mich dazu, mit einem neuen Line-Up weiterzumachen. Das Problem war aber, dass Metal Blade die Band aufgrund dieser Differenzen absägte, aber was sie wahrscheinlich nicht wussten, war, dass ich für den größten Teil des Songwritings verantwortlich war. Aber ich habe trotz allem in den ganzen Jahren nie aufgegeben. 2001 habe ich die Band dann zu den Akten gelegt und setzte das Abenteuer unter neuem Namen fort. ETERNAL FLIGHT, so lautete auch ein Song des erste Albums von DREAM CHILD, ist tatsächlich so eine Art Nachfolger, auch wenn die Besetzung und der musikalische Background anders sind und das Durchschnittsalter um einiges geringer ist.

Björn:
Ich fand das Album seinerzeit gar nicht mal so schlecht. Warum haben DREAM CHILD denn deiner Meinung nach nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdient hätten?

Gérard:
Ich denke, dass eine Tour einige Monate nach dem Album-Release uns sicherlich behilflich gewesen wäre mehrere Alben zu verkaufen und Spannungen zu vermeiden.

Björn:
Gut, jetzt kommen wir mal zu einem Thema, was euch unter Umständen noch böse aufstoßen wird, nämlich das Coverartwork von "Positive Rage". Ich muss zugeben, dass ich einige Vorurteile hatte, als ich das Cover gesehen und die Songtitel gelesen hatte, denn man hat einfach ganz andere Erwartungen an diese Musik, wenn man ein solches Science-Fiction-Bild sieht. Glaubst du nicht, dass dies zum Problem werden könnte?

Gérard:
Wir wollten ein ausdrucksstarkes Artwork, und unser Maskottchen, den Morphoenix haben wir bereits auf unserem Demo 2002 benutzt. Doch dieses Mal wollten wir es lebendiger haben, also stellten wir unsere Idee Geoffrey Gillespie, einem irischen Künstler, der heute in meiner Heimatstadt Annecy wohnt, vor. Dieser Mann arbeitete bereits mit DORO, WARLOCK und ELP zusammen. Wir sind sehr glücklich mit seiner Arbeit, denn er ist sehr talentiert und auch menschlich ein absolut toller Kerl. Du solltest dir noch einmal in Erinnerung rufen, dass der Titel des Albums "Positive Rage" ist, und wir wollten, dass das Cover diese Überschrift wiedergibt. Manche werden vielleicht auf den ersten Blick denken, dass wir einfach nur eine True-Metal-Band sind, das mag alles sein. Doch die meisten Menschen, die Geoffrey's Cover bisher gesehen haben, waren sehr beeindruckt und so können wir jetzt in jedem Fall sagen, dass wie ein Cover haben, an das sich die Leute erinnern werden. Gleiches gilt für den Namen und das Album, und das ist schon eine sehr positive Sache.
Es gibt außerdem offensichtliche Verbindungen zwischen dem Cover und dem Songs 'Prelude', 'Back Into The Light (Renaissance)' und 'Morphoenix'. Unser Maskottchen ist eine Mischung aus einem Menschen, einem Adler, einem Phoenix und Morpheus. Auf dem Cover steigt er aus der Asche empor, stößt einen Siegesschrei aus und seine Gegner liegen vernichtet hinter ihm.

Björn:
Wovon handeln denn die Texte genau. Gibt es ein Konzept oder steht jeder Song für sich selbst?

Gérard:
Die drei eben genannten Stücke sind Teil eines Konzeptes, das wir in Zukunft noch weiter ausführen wollen. Es geht um einen Sterbenden, der von einer wunderschönen Dame und einem Kind heimgesucht wird, die ihn aus einem magischen Buch lesen lassen. In dem Moment, in dem er stirbt, wird er in eine andere Kreatur transformiert. Während des Sterbens sieht er sein vergangenes Leben, leer und vollkommen verbittert, aber er realisiert gleichzeitig, das er kraftvoller geworden ist und die Dinge und die Zukunft zum Positiven ändern kann. Außerdem kann er die Balance zwischen Gut und Böse aufrecht erhalten, indem er in parallelen Dimensionen kämpft. Diese drei Songs sind wie eine Einleitung, aber in Zukunft wird das Konzept noch reichhaltiger gestaltet werden, sehr vielseitig und voll von Überraschungen. Es wird auch nicht nur um den Kampf zwischen Gut und Böse gehen, sondern wir werden die Sache viel subtiler angehen. Hast du eigentlich nicht gemerkt, dass unser Held kein Schwert in der Hand hält und auch keine Drachen bekämpft, haha?
'The Mask Will Fall' handelt von den führenden Personen auf dieser Welt, die uns in einer Welt leben lassen wollen, die wir in dieser Form nicht akzeptieren, in der einfach alles geschmacklos und plastisch ist. Sie senden uns ein Konzept voller Ängste um uns noch besser kontrollieren zu können, aber wir sind keine Idioten und sehen, dass sie sich hinter einer Maske voller Lügen verbergen und eines Tages werden die Leute die Macht zurückerlangen. 'Guardians' beschäftigt sich mit der Tatsache, dass Kunst noch immer eine geschützte Kraft in dieser Welt von Gewalt, Horror und Hass ist. Wir als Künstler heißen jeden willkommen, der an unserer Welt teilnehmen möchte; sie ist wie eine magische tranceähnliche Erfahrung, denn hier kann man nicht verletzt werden.
In 'All We Are' geht es darum, dass wir als Künstler eine andere Art der Befriedigung erreichen können, die 'normale' Leute im Regelfall nicht verstehen können. Wir wollen stets das Unmögliche erreichen und das Gefühl Perfektion in der Kunst zu erreichen, ist eine sehr abstrakte und persönliche Sache. 'New World' handelt davon, dass heutzutage keiner mehr außenstehend ist, wenn es um die Weltkriege dieser Zeit geht, nein, man ist meistens ein mitwirkender Part in dieser beängstigenden Szenerie. Du kannst selbst das nächste Opfers des Terrorismus oder des Krieges sein, und es gibt fast keinen sicheren Ort mehr auf dieser Welt. Deswegen müssen wir auch immer genau über die Konsequenzen unserer Worte und Taten nachdenken, da wir alle miteinander verbunden sind. 'Real' erzählt von einem Klon, der nicht von seinem Original zerstört werden möchte. Er hat Gefühle und Emotionen, er denkt, deshalb ist er, er hat ein Bewusstsein, also denkt er, dass seine Zerstörung einem Mord gleichzusetzen ist. Ein tragischer Verlust ist das Thema von 'Secret Place'. Außerdem geht es um den physischen Verlust eines geliebten Menschen. Es wird immer einen Platz in deinem Herzen geben, wo diese Person bzw. die Erinnerung an sie weiterlebt. 'Beyond (The Golden Gates)' ist ein Song, den ich noch zu Zeiten von DREAM CHILD geschrieben habe. Es ist der Nachfolger der Komposition 'Eternal Flight', die sich mit einem Raumschiff beschäftigte, welches in den Tiefen des Weltalls verlorengegangen ist und nach der Zerstörung der Erde einen neuen Lebensraum gefunden hat. In 'The Moonking' geht es um einen Protagonisten, der das Nachtleben liebt. Hier geht es vor allem um persönliche Erfahrungen, Poesie und Fantasy-Kram!

Björn:
Viele französische Bands singen in ihrer Muttersprache. Ihr hingegen habt euch für die englische Sprache entschieden. Habt ihr denn überhaupt schon einmal darüber nachgedacht, auch französische Texte für ETERNAL FLIGHT zu verfassen?

Gérard:
Nun, ich glaube, dass die meisten französischen Bands in Englisch singen. Das mag in den Achtzigern anders gewesen sein, doch heute trifft das nicht mehr zu. Zu meinem persönlichen Geschmack kann ich sagen, dass ich englischsprachige Bands höre seit ich sechs Jahre alt bin, und glaube es oder nicht: für mich fühlt es sich natürlicher an auf englisch zu singen. Meine musikalischen Einflüsse stammen größtenteils aus Amerika und England und nicht aus Frankreich. Aber vielleicht werde ich demnächst einige unserer Songs als Bonus auf französisch singen, das wird sicherlich interessant. Glaubst du auch, dass das für die Hörer interessant wäre?

Björn:
Warum nicht, bei den älteren französischen Gruppen hat das doch auch wunderbar funktioniert. Nun, jetzt einmal etwas ganz anderes. Mit DREAM CHILD seid ihr ja ganz schnell in eine Sackgasse gerannt, glaubst du denn, dass ihr, entsprechend eures Namens, unendlich lang die Karriereleiter hochfliegen werdet?

Gérard:
Haha, ich kann die Zukunft nicht voraussagen. Wir haben eine Menge Spaß mit dieser Musik, und solange wir Platten veröffentlichen können und der Spaß nicht verloren geht, werden wir sicherlich weitermachen. Für uns wäre der nächste große Schritt einige Live-Shows zu spielen, also bereiten wir das auch gerade mit unserem Label und den Vertrieben vor. Wir denken auch schon ans neue Album und sammeln einige Ideen. Ich weiß, dass der Weg zum Erfolg sehr hart und anstrengend ist, doch vorhersagen kann man im Showbusiness trotzdem kaum etwas, das kannst du mir glauben. Ich hoffe, dass wir zumindest unsere Popularität ausbauen können und dass sich die harte Arbeit irgendwann einmal auszahlen wird.

Björn:
Ich denke mal, dass es für eine kleine Band aus Frankreich sehr schwer sein wird, so viele Leute wie möglich zu erreichen, zumal ihr auf einem recht kleinen Label seid. Wir wollt ihr dies denn trotzdem erreichen?

Gérard:
Das Internet ist eine gute Möglichkeit die Leute zu erreichen, deshalb senden wir unsere Links und News in den nächsten Monaten überall hin. Vielleicht wird uns die Tatsache helfen, dass es momentan mehrere Power/Prog-Bands in Frankreich gibt, etwas mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielleicht sind wir ja etwas Außergewöhnliches! Wir zielen aber natürlich mit diesem Album nicht darauf ab Stars zu sein, aber ich bin mir sicher, dass die Arbeit des Labels, der Vertriebe und der Promoagenturen uns helfen wird bekannter zu werden.

Björn:
Ist das kleine Label Cruz Del Sur Music denn in der Lage euch diesbezüglich die nötige Unterstützung zu geben?

Gérard:
Cruz Del Sur ist ein Label, das alles mögliche tut, um den Namen der dort ansässigen Künstler zu verbreiten. Enrico, der Boss, steht vollkommen hinter seinen Bands und liebt deren Musik, da in erster Linie selber ein Metal-Fan ist. Er setzt einige Anzeigen in die Magazine und ins Internet, sendet e-Mails nach überall hin, erstellt Poster und bezahlt einige Promoagenturen in jedem Gebiet, in dem das Album herausgebracht wird, um so das Interesse zu bekräftigen. Er steckt weitaus mehr Arbeit in seine Bands als einige weitaus mehr etablierte Labels.

Björn:
Welche Erwartungen hast du denn grundsätzlich an eine solche Plattenfirma?

Gérard:
Das Label stammt aus Italien, also erwarten wir, dass er uns einige wunderschöne italienische Damen vorbeibringt, haha!

Björn:
Du erwähntest anfangs die beiden Konzerte mit PARAGON. Wie sieht es denn sonst auf dem Live-Sektor aus? Habt ihr da etwas Konkretes geplant?

Gérard:
Wir sind schon in einigen französischen Städten aufgetreten und dort wollen wir auch erst einmal weitermachen. Außerdem versuchen wir gerade auch einige Shows in Italien, Deutschland und der Schweiz zu buchen.
Die letzten Shows, die wir gespielt haben, waren eine wunderbare Erfahrung für uns. Es geht einfach nur darum die Schönheit der Kunst mit dem Publikum zu teilen, man fühlt sich als eine Gemeinschaft. Wir haben in der Vergangenheit vor Zuschauermengen von 1500 Leuten gespielt, manchmal auch 600 und manchmal auch viel weniger, aber wir geben jedes Mal einhundert Prozent, egal, was auch passiert. Und je öfter wir spielen, desto mehr Leute wollen uns auch wieder live sehen, was wirklich ein sehr schönes Gefühl ist.

Björn:
Gibt es irgendwas, das du mit deiner Band in den nächsten zwölf Monaten erreichen möchtest?

Gérard:
Wir wollen mehr touren, neue Leute und Fans treffen, gute Verkaufszahlen erreichen und weiterhin gute Musik veröffentlichen. Wir würden gerne an einigen europäischen Festivals im nächsten Sommer teilnehmen. Vornehmlich wollen wir den Namen der Band bekannt machen und unsere Popularität ausbauen.

Björn:
Irgendwelche letzten Worte?

Gérard:
Ich hoffe, dass die Leute sich die Zeit nehmen werden um einmal in unsere Musik reinzuhören und die Leute anschließend mal dazu ermutigen auf unserer Homepage unseren Track 'The Mask Will Fall' von unserem neuen Album anzutesten. Man kann ihn gratis in sehr guter Audioqualität herunterladen. Es wird ein Pop-Up-Fenster erscheinen und dann muss man auf den Link klicken. Wir haben ein Album erstellt, das man sich öfter anhören muss um seine komplette Vielfalt erfahren zu können, denn die Songs sind recht lang und voll von komplexeren Arrangements. Aber auf der anderen Seite haben wir auch griffige Hooks und werden nicht langweilig. Genauso, wie du es eben formuliert hast: voller Energie und mit guten Riffs!
Ich hoffe, dass wir bald in Deutschland spielen können. Dann noch etwas: wenn ihr euch unsere Musik anhört, dann würde es mich freuen, wenn ihr eure Meinung über eternalflight@ifrance.com kund tut.

Björn:
Alles klar. Ich bedanke mich für dieses ausführliche Interview und drücke euch die Daumen, dass ihr mit der neuen Band endlich den verdienten Erfolg einfahrt. Wir sehen uns auf Tour...

Gérard:
Auch vielen, vielen Dank für dieses Interview und die vielen netten Kommentare! Pass auf dich auf! Ich hoffe, dich bald mal bei einem unserer Konzerte zu treffen!

Redakteur:
Björn Backes

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