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ETECC: Interview mit Rouven Rapp

05.01.2013 | 13:48

Wenn Herr Rapp auf Herrn Rapp trifft, hat das weder familiäre noch schizophrene Gründe. Rouven Rapp, seines Zeichens Sänger der Newcomer von ETECC, gestand mir und uns Rede und Antwort und brachte uns kurz seine Truppe ein wenig näher.

Hallo zusammen, Marcel von POWERMETAL.de hier. Schön, dass es mit einem Gespräch klappt. Wie geht es euch?

Langsam läuft es besser, weil wir wieder nüchtern sind nach der Release Party der ersten LP. Ansonsten alles gut.

Da es ETECC nicht ganz so lange gibt und ihr noch nicht in aller Munde seid, stellt euch doch erst einmal kurz vor und berichtet, was sich seit eurer Gründung getan hat.

Vor 3 ½ Jahren haben wir uns das erste Mal getroffen, um überhaupt miteinander und den Instrumenten klar zu kommen. Material gab es nicht aus voriger Zeit, da drei Viertel der Band noch nie etwas mit den anderen Leuten gemacht hat. Nur ein paar Ansätze zu den ersten zwei Songs.

Was waren die Beweggründe für euch, mit der Musik anzufangen?
Das Feeling von coolen Bands wie METALLICA und PANTERA zu erleben und eigentlich in erster Linie die Freundschaft miteinander. Ernsthaft wurde es erst nach ein paar Monaten, als man festgestellt hat, was man mit Musik eigentlich alles erreichen kann.

Als junge, frische Band orientiert man sich ja sicherlich zu Karrierebeginn noch an namhafte Größen. Welche Truppen standen bei euch Pate? Mir würden spontan LAMB OF GOD und PANTERA einfallen.
Das ist richtig, und METALLICA nicht zu vergessen. Aber man kann nur wenige in einen Satz bekommen. Natürlich haben wir alle abseits dieser Größen auch viele andere Bands gehört und uns überlegt, warum die dies und jenes machen.

Unterscheiden sich die Bands von jenen, die ihr privat rauf und runter hört?

Nein, sonst wären sie nicht der große Einfluss für uns gewesen.

Euer Album "Volition" steht in den Startlöchern. Was können Freunde der Unterhaltungsmusik von den Stücken erwarten?
Keine Neuerfindung von Metal oder einem eigenen Genre. Das erste Album spiegelt zwangsläufig die eigenen Erfahrungen und Vorlieben wider. Allerdings legen wir ein hohes Level an Qualität vor, bei dem es Spaß macht einer jungen, neuen Band zuzuhören.

Wer meine Rezension gelesen hat, wird wissen, dass ich angenehm überrascht war. Speziell 'On Standard’s Leash', ‘Vasion', 'Arctic Shroud' haben es mir durchaus angetan. Die Stücke klingen frisch, originell und wuchtig. Was sind eure Highlights auf dem Album?
Wir selbst hören nicht unbedingt die eigenen Songs von CD rauf und runter. Mir persönlich gefällt dieses Album tatsächlich so gut, dass ich es hin und wieder reinmache, im Gegensatz zu früheren Bands, bei denen ich einige Aufnahmen produziert habe. Ich finde alle Songs auf einem bestimmten Level gleich gut, es handelt sich nur um Nuancen, die mich dazu bewegen bestimmte Songs wie z.B 'The Roof Of Nonsense' oder 'I Am The Light' öfter zu spielen.

Gibt es schon Auftrittsanfragen oder Ähnliches? In wie fern kann man zukünftig mit euch rechnen? Wie geht es mit euch weiter?

Es gab in den letzten drei Jahren über 70 Gigs. Das ist ein guter Start für die kommende Zeit mit Label und erstem Album. In 2013 sind bereits jetzt knapp zehn Shows fest und es sollen noch eine Tour, zahlreiche Einzelgigs und etwas Größeres kommen, das wir allerdings noch nicht verraten möchten :)

Sodann bin ich mit meinem mit meinen Fragen auch am Ende ;-) Vielen Dank für das Interview. Die obligatorischen letzten Worte gehören natürlich euch.

Wir bedanken uns aufrichtig bei all unseren Fans und versprechen Euch, dass wir 2013 noch härter arbeiten werden als bisher. Macht euch auf eine mächtige Ladung ETECC gefasst.

In diesem Sinne, no fucks given!

P.S: Zieht euch das Album rein :)

Redakteur:
Marcel Rapp

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