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ARKAEA: Interview mit Raymond Herrera

20.08.2009 | 12:46

ARKAEA sind zu 50% FEAR FACTORY (Drummer Raymond Herrera & Gitarrist Christian Olde Wolbers) und zu 50% THREAT SIGNAL (Sänger Jon Howard & Bassist Pat Kavanagh). Dass die Musik da erstklassiger, moderner Metal wird, ist durchaus logisch. Wir sprachen mit Schlagwerker Raymond.

Natürlich interessiert mich zu Beginn, ob ARKAEA eine echte Band sind. "Ja, ARKAEA sind definitiv eine echte Band und wir planen mehr Alben aufzunehmen und diese mit Touren zu promoten. So wie mit jeder anderen Band. Immerhin hat Jon auch alle Melodien & Texte für "Years In The Darkness" verfasst. Die Texte drehen sich in erster Linie um Dinge aus dem täglichen Leben. Ich finde, man kann sich sehr leicht mit seinen Texten identifizieren. " Mich erinnert Jon ja immer an Chester Bennington von LINKIN PARK. Ein Vergleich, den Raymond durchaus nachvollziehen kann. "Ja, Jon hat durchaus eine ähnliche stimmliche Bandbreite wie Chester und das ist sicher nicht das Schlechteste, was man über seine Stimme sagen kann. Ob uns deshalb jetzt LINKIN PARK-Fans mögen, wird die Zukunft zeigen." Die angesprochene Tour könnte durch die beinahe parallele Veröffentlichung des neuen THREAT SIGNAL-Albums schwierig werden. "Klar, Jon & Pat werden mit dem Touring schon beschäftigt sein." Eine Tour mit THREAT SIGNAL & ARKAEA ist nicht geplant, aber die Idee gefällt Raymond durchaus. "Ja, das ist eine großartige Idee, aber ich weiß nicht, ob Jon es schafft, jeden Abend zwei Shows zu singen. Das wäre ganz schön hart. Wir haben bislang auch noch nichts in der Art bestätigt. Mal sehen, was die Zukunft bringt."

Ein bisschen muss ich auch in der Vergangenheit bohren. Burton & Dino planen gerade ein neues Album unter dem Banner FEAR FACTORY. "Du hast Recht, der Name gehört allen vier Bandmitgliedern, von daher weiß ich nicht genau, was da am Ende rauskommt. Aber ich bin nicht angepisst deswegen, denn es gibt für sie sicher mehr Probleme als für uns, da sie sich zu Beginn der Aufnahmen nicht ordentlich darum gekümmert haben." Eine durchaus interpretierbare Aussage, auch wenn Raymond Fans raten würde, sowohl das neue ARKAEA als auch das neue FEAR FACTORY-Album zu kaufen. "Natürlich sollen die Leute beide Alben kaufen. Und das Feedback auf "Years In The Darkness" ist bislang auch sehr positiv. Die Fans mögen es offensichtlich." Und wenn man schon die Geldbörse gezückt hat, darf auch das neue THREAT SIGNAL-Album nicht fehlen. "Ich mag "Vigilance" sehr gerne und ich finde, dass die beiden Alben unterschiedlich genug sind, so dass Fans durchaus beide Alben kaufen können." Das stimmt definitiv.

Rückblickend auf seine Karriere würde Raymond einige Dinge ändern. "Es gibt zu viele Dinge, die ich ändern würde, um sie jetzt aufzuzählen. Vor allem aber würde ich bei den Business-Verhandlungen besser und gründlicher verhandeln, wenn ich all das schon gewusst hätte, was ich heute weiß."


Redakteur:
Peter Kubaschk

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